Stadt- und Badfest

Geithainer Orchester präsentiert sein neues Schlagzeug

Das Blasorchester des Geithainer Musikvereins bei seinem Auftritt.

Das Blasorchester des Geithainer Musikvereins bei seinem Auftritt.

Geithain. So richtig reinhauen konnten die Mitglieder des Blasorchesters des Geithainer Musikvereins am Sonnabend auf dem Stadt- und Badfest. Denn die Musiker präsentierten stolz ihr neues Schlagzeug, das die Sparkasse finanzierte. „Wir werden das Schlagzeug hegen und pflegen“, versprachen die Musikerinnen und Musiker kurz vor ihrem Auftritt.

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Ausbildung übernimmt Musikschule Ottmar Gerster

Um die 40 Aktive zählt das Orchester derzeit. „Die Zahl ist in den vergangenen Jahren gleichgeblieben“, sagte die Vereinsvorsitzende Annett Juhlemann. „Verstärkung können wir aber natürlich immer gebrauchen.“ Man habe ein eigenes Nachwuchsorchester, das derzeit rund 18 Mitstreiter zählt. Die separate Bigband zähle dann noch mal etwa 20 Aktive. Junge Leute könne man aufnehmen, sobald sie ein Instrument gut beherrschen. Denn die Ausbildung selbst übernehme die Musikschule „Ottmar Gerster“. Das hauseigene Nachwuchsorchester tritt häufig als Vorgruppe des Blasorchesters auf. „So verlieren die jungen Leute nicht den Spaß an der Musik und haben richtig große Auftritte“, erklärte Juhlemann.

Nächster Auftritt zum 50. des Blasorchesters

Im „großen“ Orchester seien Frauen und Männer etwa gleich stark vertreten. „Die Chöre haben es da viel schwerer, interessierte Mitstreiter zu gewinnen“, weiß die Vereinschefin. Für sie sei es eher eine Herausforderung, die jungen Leute zu halten. „Denn es gehört ja viel Disziplin dazu, wenn man ein Instrument gut beherrschen möchte.“ Der Auftritt auf dem Stadt- und Badfest sei einer der Höhepunkte der Saison. Bereits jetzt habe man den 21. September im Blick, denn dann feiert das Blasorchester im Bürgerhaus sein 50. Gründungsjubiläum. „Das wird eine riesengroße Party mit ganz viel Musik, zu der wir einige Orchester eingeladen haben“, so Annett Juhlemann.

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Bei den Fußballspielen

Bei den Fußballspielen

Während sich das Stadt- und Badfest musikalisch und auch kulinarisch gut aufgestellt zeigte, sah es bei den klassischen Jahrmarkt-Attraktionen eher mau aus. Der 17-jährige Marcel war mit seiner Freundin Vivien (15) Zaungast bei den Fußballspielen. Er schaute mit Kennerblick auf das Geschehen. „Ich spiele in der A-Jugend beim BSV Einheit Frohburg und in der neuen Saison dann in der Männermannschaft.“ Er fand es schade, dass außer Hüpfburgen und Malstation kaum etwas für den Nachwuchs geboten werde. „Es gibt keine Losbude und kein Fahrgeschäft, eine richtig schöne Achterbahn wäre nicht schlecht gewesen.“

Besuchern fehlen Angebote für die Jüngsten

Das sah auch der zehnjährige Justin ganz ähnlich: „Ich würde mir hier einen Autoscooter wünschen, aber es gibt hier nichts, was sich bewegt.“ Auch er hätte sich zumindest eine Bude mit ein paar Spielgeräten oder eine Losbude gewünscht. „Wir dürfen ja nicht mal auf den Fußballplatz.“ Seiner Meinung nach hätte man da durchaus vier kleine Felder für ein paar lockere Spielchen markieren können. Auch Besucherin Sandra vermisste die Fahrgeschäfte. „Auf früheren Stadtfesten gab es sogar eine Berg- und Talbahn, die vorwärts und rückwärts fuhr“, so die Frankenhainerin, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Lina nach Geithain kam. „Ich hätte mir hier wirklich mehr erwartet, von einem Rummelplatz ist hier nichts zu sehen. Aber wenigstens trifft man ein paar Bekannte zum Quatschen.“

Von Bert Endruszeit

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