Forderung

Verein des Geithainer Tierparks ringt um Konzept

Im Tierpark Geithain füttert Heinz Mundt ein Pferd.

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Geithain. Die Zukunft des Geithainer Tierparks ist weiter in der Diskussion. Der wichtigste Anlass des jüngsten Gesprächs mit Geithains Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) sei dessen Forderung nach einem tragfähigen Konzept für den Tierpark gewesen, sagt Sandra Händler, Vorsitzende des Tierparkvereins: "Die Stadt benötigt mehr Platz, um Pflegemaßnahmen an den Bäumen durchzuführen. Da der Einsatz eines Baumkletterers als zu teuer angesehen wird, sollen einige Gehege und Gebäude weichen sowie der Tierbestand merklich reduziert werden."

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Zukunft für Tiergehege und Grünflächen

Aus Sicht des Vereins würde das die Attraktivität des Tierparks spürbar schmälern. Außerdem entfielen damit Ausweichgehege, die ein Tierpark immer benötige, um Tiere zeitweilig anders unterbringen zu können. Man habe nun einen Monat Zeit, um der Stadt ein Konzept vorzulegen, in welcher Weise die Flächen des Parks in Zukunft genutzt würden und wie dem Bauhof zukünftig der problemlose Einsatz größerer Technik an den Bäumen ermöglicht werden könne.

Am Patentag nehmen die Tierpaten zu ihren Schützlingen Tuchfühlung auf

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Anzeige beim Veterinäramt unbegründet

„Außerdem wurde über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt und die Einhaltung der gesetzlichen Haltungsrichtlinien gesprochen“, so Händler. Zur Sprache gekommen sei auch eine anonyme Anzeige, die die Behörde bei einer unangekündigten Kontrolle jedoch als unbegründet in den Akten vermerkt habe.

Weitere Themen seien der Umbau des Spielplatzes durch die Stadt und die Entschlämmung des Teiches gewesen, um die sich nächstes Jahr der Bauhof kümmert. „Der Ankündigung der Stadt, den Zaun um den Teich abzubauen, sehen wir mit Sorge entgegen, da wir Angriffe der Schwäne auf die Besucher befürchten und die Gefahr sehen, dass Kinder in den Teich stürzen könnten.“ Hinzu käme, dass ein Teil des äußeren Tierpark-Zauns entfiele.

Von Ekkehard Schulreich

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