Kirchenkonzert

Ensemble Fimmadur begeistert in Klinga

Klangvoll und begeisternd: Das Ensemble Fimmadur beim Auftritt in Klinga. Nächstes Jahr will es wiederkommen.

Klangvoll und begeisternd: Das Ensemble Fimmadur beim Auftritt in Klinga. Nächstes Jahr will es wiederkommen.

Parthenstein/Klinga. "Wir singen, was uns Spaß macht." Dieses Motto lebte das Ensemble Fimmadur auf der Bühne hör- wie sichtbar. Schon mit den ersten Noten sprang der Funke der Begeisterung auf das Publikum über, das beim Konzert am Sonntagabend Klingas Kirche bis auf die Emporen dicht gefüllt hatte.

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Bereits zum vierten Mal konnte der Orgelförderverein das junge Quintett für ein Gastspiel in dem Gotteshaus gewinnen. Die vier ehemaligen Thomaner Konrad Didt (Tenor), Oskar Didt (Bariton), Julius Sattler (Bariton) und Johannes Gründel (Bass) hatten Johanna Jäger (Mezzosopran) vom Ensemble Voicemade quasi als Adventsvertretung für die studienbedingt verhinderte Maria Uhlemann mitgebracht. Gemeinsam trugen sie klangvolle weihnachtliche Stücke vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart vor.

Begeisterter Applaus für Fimmadur

„Wir sind immer wieder froh, hier in Klinga zu sein“, freute sich Konrad Didt. „Es ist ein wundervolles Gefühl, in so viele begeisterte Gesichter zu sehen.“ Der stürmische Applaus des Publikums sprach Bände und sorgte gleich für zwei Zugaben: Neben „Jingle Bells“ erklang ein selten vorgetragenes, altisländisches Weihnachtslied, bevor der Abend bei einem kleinen Empfang mit Glühwein, Backwerk und Schnittchen zu Ende ging.

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Der Verein zur Restaurierung und Pflege der Barock-Orgel in der Kirche zu Klinga setzte damit wieder ein kulturelles Glanzlicht im achten Jahr seines Bestehens. Auch in den Monaten zuvor sorgten die aktiven Orgel-Förderer für Höhepunkte im Klingaer Kalender: Dazu zählten beispielsweise eine Ausstellung anlässlich des Tags des offenen Denkmals wie auch die unvergessene Buchlesung mit Guido Schäfer. Mit Peter Paterson aus Nairobi in Kenia konnte der Verein einen Enkel Paul von Bleicherts in Klinga begrüßen. Dem lag, wie einst schon seinem berühmten Großvater, die Klingaer Orgel besonders am Herzen, so dass er deren Restaurierung großzügig finanziell unterstützte.

Orgelsanierung soll nächstes Jahr starten

Darüber hinaus haben die Vereinsmitglieder nunmehr ein wesentliches Etappenziel geschafft. In Abstimmung und im Einvernehmen mit der Kirchgemeinde und den zuständigen Ansprechpartnern von Landeskirche und Denkmalschutz konnten sie die Ausschreibung des Restaurierungsvorhabens auf den Weg bringen und entsprechende Angebote von Orgelbaufirmen einholen. "Zugleich haben wir auch Fördermittel beantragt. So sind wir vorsichtig optimistisch, mit unseren Vereinsmitteln und den weiteren Finanzierungsbeteiligten das anspruchsvolle Restaurierungsvorhaben im kommenden Jahr erfolgreich starten zu können", blickte Fördervereinschef Andreas Michel in die Zukunft.

Von Ralf Saupe

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