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Offene Türen

Grimmaer Gymnasium St. Augustin veranstaltet Tag der kurzen Wege

Reinschauen und Mitmachen: Familie Konstantin mit Chemielehrerin Tina Sembdner bei chemischen Experimenten zum Tag der offenen Tür im Gymnasium Grimma.

Reinschauen und Mitmachen: Familie Konstantin mit Chemielehrerin Tina Sembdner bei chemischen Experimenten zum Tag der offenen Tür im Gymnasium Grimma.

Grimma.Auf ungewohnt kurze Wege stießen am Sonnabend die Besucher des diesjährigen Tages der offenen Tür am Grimmaer Gymnasium St. Augustin. Denn erstmals hatte die traditionsreiche Muldentaler Bildungsstätte ihr alljährliches Informationsangebot für angehende Pennäler und deren Eltern auf das Seumehaus beschränkt.

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„Das Pendeln zwischen beiden Häusern hat sich als nicht so praktisch erwiesen, und da die künftigen Fünftklässler sowieso bis zur siebenten Klasse im Seumehaus untergebracht sind, haben wir in diesem Jahr erstmals dieser Variante den Vorzug gegeben“, erläutert der Elternratsvorsitzende Marco Neumann.

Auch Lernkonzept Freier Gymnasien überzeugt

Eine Strategie, die offensichtlich aufging. "Wir sind sehr gut an die Hand genommen worden, die Orientierung im Schulhaus war sehr einfach", fasst Familie Konstantin aus Grimma ihre Eindrücke in Worte. Gleichwohl sei die Entscheidung, welche weiterführende Bildungsstätte Sohnemann Carlo ab dem Schuljahr 2020 besuchen wird, noch nicht gefallen. Denn auch das Lernkonzept des Freien Gymnasiums Naunhof habe überzeugt, man müsse jedoch auch andere Faktoren – wie etwa das umfangreichere Kursangebot einer großen Schule wie dem St. Augustin sowie den Schulweg – in den Entscheidungsprozess einfließen lassen.

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Apropos Schulweg: Selbiges Thema stellte in den Wochen nach dem Schuljahresbeginn mit Anlaufen des Modellprojektes „Muldental in Fahrt“ den Schwerpunkt der Arbeit des St- Augustin-Elternrats dar. „Es gab eine große Zusammenkunft mit den Eltern, und auf der Basis der daraus resultierenden Verbesserungsvorschläge konnten wir einige Veränderungen im Fahrplan erreichen“, berichtet Marco Neumann. Eine hundertprozentige Zufriedenheit sei zwar selbstredend nicht zu erreichen gewesen, aber mit den gefundenen Kompromissen „gelangt jeder Schüler mehr oder weniger gut zum Gymnasium.“

Naumann-Flügel des Seumehauses kann besichtigt werden

Keine Kompromisse hingegen ist die Stadt Grimma beim Ausbau des sogenannten Naumann-Flügels am Seumehaus eingegangen, der der Bildungsstätte seit Beginn des laufenden Schuljahres zur Verfügung steht und von den Besuchern des Tages der offenen Tür am Sonnabend von innen in Augenschein genommen werden konnte.

„Mit dem Anbau hat sich unsere räumliche Situation wesentlich verbessert“, berichtet Karsten Schrempel, Leiter des mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fachbereiches. „Wir haben jetzt eine moderne zentrale Mensa, und unsere Schüler müssen zum Werkunterricht nicht mehr mit dem Bus zur Grundschule Bücherwurm pendeln, die uns nach dem hochwasserbedingten Wegfall der Kellerräume im Gymnasium-Hauptgebäude seit 2013 als Ausweichquartier gedient hat.“

Von Roger Dietze

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