LED-Technik

Neue Beleuchtung für Trebsener Sporthalle

Alt und neu: Tino Wiede von der Firma Elektrotechnik Wiede aus Altenhain hält schon mal eine der modernen LED-Lampen an die Decke. Sie sind etwas kleiner als die herkömmlichen Röhren-Systeme, die er abbaut.

Alt und neu: Tino Wiede von der Firma Elektrotechnik Wiede aus Altenhain hält schon mal eine der modernen LED-Lampen an die Decke. Sie sind etwas kleiner als die herkömmlichen Röhren-Systeme, die er abbaut.

Trebsen. Neue Deckenlampen erhält in dieser Woche die Trebsener Sporthalle an der Thomas-Müntzer-Gasse. Tino Wiede von der gleichnamigen Elektrotechnik-Firma aus Altenhain tauscht die alten Leuchtstoffröhren gegen ein modernes LED-Leuchtbandsystem aus. Diese Technik bringt mehrere Vorteile mit sich.

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„Als ich vor anderthalb Jahren einige Röhren, die ausgefallen waren, ersetzte, stellte ich fest, dass die Fassungen durch die lange Benutzung spröde geworden sind“, erklärt der Handwerker. „Flog ein Ball dagegen, konnten sie platzen, was eine Gefahr für die Spieler darstellte.“

Mehrere Vorteile

Diese wäre mit den künftigen Leuchten gebannt, die ballsicher sind und in kaltweiß erstrahlen werden. Ein weiteres Plus sei deren niedrigerer Energieverbrauch. Er sinke von fünf Kilowattstunden auf 2,5 Kilowattstunden. „Das führt zu weniger Kosten und eine Einsparung von Kohlendioxid“, zählt Wiede auf.

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Damit nicht genug. „Ebenso sinken unsere Ausgaben für die Wartung“, fügt Bauamtsleiterin Marika Haupt an, für die sich die Investition insgesamt rechnet. Der Hersteller gibt eine Lebensdauer von 60 000 Betriebsstunden für die Leuchtdioden an. Sie lassen sich wechseln – im Gegensatz zu LED-Lampen für den Hausgebrauch, die bei Ausfällen in der Regel weggeworfen werden. 13 800 Euro steckte die Stadt in die Umrüstung, beim Stromversorger EnviaM beantragte sie dafür einen Zuschuss.

Vereinssport fällt aus

Die Arbeiten wurden bewusst in die Osterferienzeit gelegt. So muss bis Freitag nur der Vereinssport ausfallen. Für gewöhnlich nutzen auch die Trebsener Ober- und Grundschule die Halle für ihren Sportunterricht. Dafür reicht sie im Grunde nicht aus, so dass manche Stunden, die per Lehrplan gefordert sind, gestrichen werden. Für eine Zwei-Felder-Halle, die Oberschulleiter Detlef Hörig für erforderlich hält, sieht er derzeit "keinen Lösungsansatz", wie er jüngst dem Stadtrat sagte.

Von Frank Pfeifer

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