Unglück

S-Bahn tötet Schwäne bei Leipzig – Polizei rettet Waisenkinder

Neue Familie für die „Waisenkinder“: Nach dem Zug-Unglück bei Machern wurden drei junge Schwäne zu einem nahegelegenen See gebracht und von einer neuen Familie in Obhut genommen.

Neue Familie für die „Waisenkinder“: Nach dem Zug-Unglück bei Machern wurden drei junge Schwäne zu einem nahegelegenen See gebracht und von einer neuen Familie in Obhut genommen.

Machern/Leipzig. Die Polizei als Tierretter: Nach einem tragischen Bahnunfall haben Beamte am Sonntag drei verwaiste Schwanenjungtiere in ihre Obhut genommen. Am Vormittag gegen 10.30 Uhr erfasste im Bereich des Haltepunktes Machern (Kreis Leipzig) eine S-Bahn die Tierfamilie, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Dabei wurden drei Schwäne tödlich verletzt, die beiden Elterntiere sowie ein Junges.

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Zurück blieben drei weitere Jungtiere. Die Beamten ließen die Bahnstrecke sperren, holten die Schwäne aus dem Gefahrenbereich und nahmen sich der Schwanenkinder an. Kurzerhand luden sie die Tiere in einen Streifenwagen, brachten sie zu einem nahegelegenen See und setzten sie dort aus.

„Die bereits ansässige Schwanenfamilie nahm die drei ‚Waisenkinder‘ offensichtlich sofort in ihren Kreis auf“, berichtete Bundespolizei-Sprecherin Yvonne Manger.

Von nöß

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