EU-Wettbewerb

Brandis, Groitzsch und Markkleeberg gewinnen WLAN-Hotspots

In Brandis, Groitzsch und Markkleeberg gibt es schon oder wird es freie WLAN-Hotspots geben.

In Brandis, Groitzsch und Markkleeberg gibt es schon oder wird es freie WLAN-Hotspots geben.

Landkreis Leipzig. Drei Kommunen aus dem Landkreis Leipzig waren bei einem Wettbewerb der Europäischen Union erfolgreich: Brandis, Groitzsch und Markkleeberg gewannen jeweils einen WLAN-Hotspot im öffentlichen Raum. Unter dem Namen WiFi4EU will die EU freies WLAN auf Marktplätze, in Parks und öffentliche Gebäude bringen. Während der Bewerbungsphase beantragten mehr als 10 000 Gemeinden in ganz Europa einen sogenannten WiFi4EU-Gutschein. Nach einer Bewertung der Anträge wurde nun die Liste der Gewinnergemeinden veröffentlicht.

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Neun sächsische Kommunen gehören zu den Gewinnern

In Sachsen gab es insgesamt neun Kommunen, die sich über die begehrten Gutscheine in Höhe von 15 000 Euro freuen dürfen. Neben den drei Landkreis-Kommunen sind das Torgau, Oelsnitz und Rosenbach im Vogtland, Brand-Erbisdorf, Kreischa und Malschwitz. Mit dem Geld können die begünstigten Gemeinden in öffentlichen Bereichen kostenlose Wi-Fi-Netzwerke einrichten oder vorhandene erweitern. Ob Krankenhaus oder Bibliothek, Stadtpark oder Rathausvorplatz – die Wahl des Standorts bleibt den Bewerbern überlassen.

Netzagentur überwacht den Wettbewerb

Bei dem Run auf die Fördergelder war Schnelligkeit gefordert. Allerdings stellte die europäische Netzagentur INEA sicher, dass jedes interessierte Land mindestens 15 und höchstens 224 Hotspots erhielt – wenn sich denn so viele Interessenten meldeten. In Deutschland wurde die Höchstgrenze erreicht. Unter den Empfängern der EU-Vouchers sind zahlreiche kleine Gemeinden, aber auch Städte wie Braunschweig oder Heidelberg. Die Hotspots sollen keine Insellösungen darstellen, sondern werden Teil eines europaweiten Netzes – jeder Nutzer registriert sich einmalig und kann anschließend ohne weitere Anmeldung über alle lokalen Hotspots EU-weit kostenfrei surfen. „Die Europäische Kommission möchte im Rahmen der Initiative die begünstigten Kommunen ermutigen, eigene digitale Dienste zu entwickeln und zu fördern“, heißt es seitens der EU. Dazu gehöre neben elektronischen Behörden- und Gesundheitsdiensten zum Beispiel auch der eTourismus.

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Von Simone Prenzel

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