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Anbau

Kultusminister Piwarz überreicht Scheck für Lossataler Oberschule

Start frei für den Anbau: Schulleiterin Ramona Zauner und Bürgermeister Uwe Weigelt (r.) freuen sich über die finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens durch den Freistaat.

Start frei für den Anbau: Schulleiterin Ramona Zauner und Bürgermeister Uwe Weigelt (r.) freuen sich über die finanzielle Unterstützung des Bauvorhabens durch den Freistaat.

Lossatal/Falkenhain.Von Dresden ins Lossatal: Selbst Kultusminister Christian Piwarz (CDU) musste erst einmal googeln, um zu wissen, wo genau die östlichste Flächengemeinde des Landkreises Leipzig liegt. Pünktlich hat er es dann doch geschafft, um Bürgermeister Uwe Weigelt (SPD) und Schulleiterin Ramona Zauner am Mittwochvormittag in der Aula der Oberschule im Lossatal einen Fördermittelscheck über 536 000 Euro zu überreichen. Das Geld fließt in den neuen Anbau der Bildungsstätte und soll für bessere Lern- und Lehrbedingungen sorgen.

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Bürgermeister informiert über den Bildungsstandort

Ebenfalls Gäste der Stippvisite im Ortsteil Falkenhain waren unter anderem die zweite Beigeordnete des Landkreises, Ines Lüpfert, die Wurzener CDU-Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold, Planer Hagen Weidemüller sowie Andreas Kultscher, Geschäftsführer der Regionalbus Leipzig GmbH.

Kultusminister Christian Piwarz zeigt sich beeindruckt vom Sanierungsstand der Oberschule im Lossatal. In die Modernisierung flossen seit 2008 über 3,7 Millionen Euro. 2,3 Millionen Euro förderte der Freistaat.

Kultusminister Christian Piwarz zeigt sich beeindruckt vom Sanierungsstand der Oberschule im Lossatal. In die Modernisierung flossen seit 2008 über 3,7 Millionen Euro. 2,3 Millionen Euro förderte der Freistaat.

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Zunächst informierte Rathauschef Weigelt seinen Besucher erst einmal über den kommunalen Bildungsstandort und die damit seither verbundene Sanierung des Gebäudes. Noch vor gut einem Jahrzehnt drohte der Oberschule die Schließung, wie er sagte. Heute platzt die Immobilie aus allen Nähten. Zauner zufolge werden hier derzeit 521 Schüler unterrichtet. Mit den Zeugnissen verlassen demnächst 76 Jungen und Mädchen die Bildungsstätte. Dagegen stehen aktuell 83 Anmeldungen für das Schuljahr 2019/2020. Schon deshalb benötige das Objekt in der Karl-Haupt-Straße einen eingeschossigen Massivtrakt, der nach Fertigstellung 2020 zwei Klassenzimmer und eine Sanitäranlage integriert.

3,7 Millionen Euro flossen bereits in die Sanierung

Bereits 2008, so Weigelt, habe die Kommune in den Erhalt des Bildungsstandortes investiert – „damals mit eigenem Geld“. Ein Jahr später ging es an die Erneuerung von Dach, Fassade und Fenster sowie des Brandschutzes für knapp 1,2 Millionen Euro. Die Haustechnik, der barrierefreie Aufzug, die Aula und Innensanierung erfolgten von 2011 bis 2013 – Kostenpunkt 1,8 Millionen. Und im Vorjahr erhielt die Oberschule schließlich für 316 000 Euro eine moderne Außenanlage. Ohne die Hilfe des Freistaates und die Unterstützung der Landtagsabgeordneten Hannelore Dietzschold, betonte Weigelt, hätte die Gemeinde den Kraftakt nie stemmen können. Immerhin förderte Dresden die Gesamtsumme von 3,73 Millionen mit 2,33 Millionen Euro.

Gruppenbild mit dem Minister: Christian Piwarz nahm sich nach der Übergabe der Fördermittelbescheide noch Zeit für ein Foto mit den Gästen seines Besuches in Falkenhain.

Gruppenbild mit dem Minister: Christian Piwarz nahm sich nach der Übergabe der Fördermittelbescheide noch Zeit für ein Foto mit den Gästen seines Besuches in Falkenhain.

Besonders erfreut zeigte sich Weigelt darüber, dass der Finanzzuschuss für den künftigen Anbau (circa 700 000 Euro) gleich aus zwei Programmen stammt. Zum einen mit 267 426 Euro aus dem Schulausbau-Landesprogramm des Kultusministeriums und zum anderen mit 268 594 Euro aus dem Programm „Brücken für die Zukunft“. Zuletzt verwies der Bürgermeister auf weitere Vorhaben für den Siedlungskern Falkenhain, darunter den Kita-Ersatzbau (2019/2020), die energetische Sanierung des Bauhofes (2019/2020), die Gestaltung der Außenanlage für die Feuerwehr (2023) und die Erweiterung des Rathauses inklusive Ladestation für Elektroautos (2024).

Minister wünscht allen Beteiligten „gutes Gelingen“

Die einstündige Stippvisite im Lossatal blieb bei Kultusminister Piwarz nicht ohne Eindruck. Er wünschte allen Beteiligten „gutes Gelingen“, ließ sich von Ramona Zauner kurz das Schulhaus zeigen und fuhr zum nächsten Termin.

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Von Kai-Uwe Brandt

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