Bürgerinitiative

Rettung von Kletterparadies Böhlitz: Ein Fall für Dresden

Mit einer Abordnung besucht die Bürgerinitiative zur Rettung des Natur- und Klettergebietes im ehemaligen Steinbruch Holzberg den Landtag in Dresden und übergibt deren Präsident Matthias Röler (5.v.l.) eine Petition mit über 3200 Unterschriften.

Mit einer Abordnung besucht die Bürgerinitiative zur Rettung des Natur- und Klettergebietes im ehemaligen Steinbruch Holzberg den Landtag in Dresden und übergibt deren Präsident Matthias Röler (5.v.l.) eine Petition mit über 3200 Unterschriften.

Thallwitz/Dresden. 3.254 Bürger haben der Petition zur "Rettung des einzigartigen Natur-und Klettergebietes im ehemaligen Steinbruch Holzberg" seit Gründung der Bürgerinitiative Böhlitz ihre Stimme gegeben. Das Naturparadies droht unter einer 30 Meter dicken Verfüllung begraben zu werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Prominente Unterstützung für Petition im Landtag

In der vergangenen Woche wurde die Petition im Rahmen einer einstündigen Veranstaltung im Sächsischen Landtag durch eine Abordnung der Bürgerinitiative Böhlitz an den Landtagspräsidenten Matthias Rößler und an die Vertreter des Petitionsausschusses übergeben. Gäste der Übergabe waren Wolfram Günther, Fraktionschef der Grünen im Sächsischen Landtag, und die Initiatorin der Petition „Rettet die Bienen in Sachsen“, Uta Strenger. Die Eilenburgerin hat bereits über 7.000 Unterschriften für den Schutz der Artenvielfalt in Sachsen gesammelt.

Dieser vor Jahrzehnten geschlossen Steinbruch am Holzberg in Böhlitz soll verfüllt werden, was jetzt in der Kritik steht

Dieser vor Jahrzehnten geschlossen Steinbruch am Holzberg in Böhlitz soll verfüllt werden, was jetzt in der Kritik steht.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eigentümer-Wechsel löst Debatte aus

Der Kampf um den ehemaligen Steinbruch am Holzberg in Böhlitz, Gemeinde Thallwitz, war im Herbst vorigen Jahres entbrannt, nachdem Pläne bekannt wurden, denen zufolge das über Jahrzehnte entstandene Biotop mit Abbruchmaterial aus der Baubranche verfüllt werden soll.

Die Nutzung des Geländes durch die Erdbaufirma Kafril würde den bisherigen Charakter der Landschaft, die nicht nur bei Naturliebhabern sondern auch bei Alpinisten hoch im Kurs steht, erheblich beeinträchtigen. "Die Politik ist dringend gefordert, energisch gegenzusteuern und Lebensräume wirksam zu schützen", sagte Gunter Winkler, Sprecher der Bürgerinitiative. Gemeinsam hätten die Mitstreiter darauf aufmerksam gemacht, dass der Holzberg durch jährlich Tausende Tagesgäste eine ganz besondere Begegnungsstätte zwischen Mensch und Natur ist.

Kletterwände sind einzigartig in der Region

Die bis zu 40 Meter hohen Kletterwände und die unmittelbare Nähe zu einem artenreichen intakten Naturraum seien einmalig in der Region.

Rößler habe sich als sachkundiger und interessierter Gesprächspartner gezeigt, dem der Erhalt der Natur und die Belange des Artenschutzes in Sachsen ausgesprochen am Herzen liegen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von LVZ

Mehr aus Wurzen

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen