Gebäudesanierung

Ringelnatzhaus öffnet am Sonntag zum letzten Mal

Das Ringelnatz-Geburtshaus wird saniert, am Sonntag ist zum letzten Mal geöffnet.

Das Ringelnatz-Geburtshaus wird saniert, am Sonntag ist zum letzten Mal geöffnet.

Wurzen. Mit einer Finissage zur Ringelnatz-Ausstellung von Professor Jochen Ziska, Designer aus Bennewitz, beendet der Ringelnatz-Verein vorerst sein Wirken im Ringelnatz-Geburtshaus. Die Gemeinschaft lädt am Sonntag ab 14 Uhr letztmalig zu einer Führung durch das Haus und durch die Ausstellung mit Grafiken und Plastiken zu Werken von Joachim Ringelnatz ein.

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Ziskas Arbeiten entstanden oft am Küchentisch

Der Künstler Jochen Ziska begleitet also noch einmal die Besucher durch die Schau im Crostigall 14. Der von ihm verehrte Ringelnatz liefert mit seiner Bilderdichte, seiner Schnurrigkeit und Fantasie, seinen Traumwelten in den Gedichten Ziska eine Steilvorlage und eine enorme Herausforderung. Ziskas Arbeiten, die mit Fineliner und Pastellkreide oft am Küchentisch entstehen, drücken sich um solche Herausforderungen nicht.

Jochen Ziska stellt „Sinniges & Spleeniges“ zu Ringelnatz-Gedichten

Jochen Ziska stellt „Sinniges & Spleeniges“ zu Ringelnatz-Gedichten. Er führt am Sonntag letztmalig durch seine Ausstellung.

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Er liebt die offenen Hosenknöpfe und pralle Erotik, das Spiel mit Sinnlichkeit und Körperkult und Sex-Appeal. Seine Arbeiten fangen aber auch Irrwitz und Überraschung, Erstaunen, Komik und Katastrophen sprachbildlicher Konstellationen mit enormer Gestaltungsfreude ein.

Nach dem Abschluss der Ausstellung zieht der Ringelnatz-Verein mit seinem gesamten Veranstaltungs-Equipment in den ehemaligen Jugendklub im Schweizergarten um, um für die Touristen, Ringelnatzfreunde und Bürger des Wurzener Landes weiter die beliebten Veranstaltungen der Reihe "Freitags im Crostigall 14" und den 2019er-Ringelnatzsommer anzubieten. "Wir bedanken uns beim Kulturbetrieb Wurzen und bei der Stadt für die unkomplizierte Lösung und die gute Unterstützung", so Vereinsvorsitzende Viola Heß in Vorfreude auf die im Frühjahr beginnende Sanierung.

Vereinschefin Heß: Sanierung ist ein Gewinn für Wurzen

26 Jahre alt ist der Joachim-Ringelnatz-Verein und unterbreitet seither immer neue Angebote mit wechselnden Verbündeten für die Nutzung des Hauses. „Die Sanierung ist ein Gewinn für Wurzen, seine öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung“ zeigt sich Heß im Namen der 130 Vereinsmitglieder in ganz Deutschland überzeugt.

Gemeinschaft will neue Ideen entwickeln

Der Verein werde die Zeit der Sanierung nutzen, um neue Ideen und Finanzierungswege für neue Angebote zu entwickeln. Unterstützung geben dabei Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig um Professor Marina Stankovic in einem eigens dafür gestarteten Projekt.

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Von LVZ

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