Krimi-Dinner

Rittergut Trebsen hat zwölf Leichen im Keller

Nicht nur dabei, sondern mittendrin ist das Publikum im Malsaal des Rittergutes Trebsen, wohin der Förderverein des Hauses zum ersten Krimi-Dinner eingeladen hat.

Nicht nur dabei, sondern mittendrin ist das Publikum im Malsaal des Rittergutes Trebsen, wohin der Förderverein des Hauses zum ersten Krimi-Dinner eingeladen hat.

Trebsen. Mit roten Rosenblättern und Kerzenlicht im somit liebevoll dekorierten Treppenhaus des Rittergutes Trebsen sind die Besucher im Malsaal des Hauses empfangen worden, die sich Karten für ein Valentins-Dinner am Tag der Herzen gesichert hatten. Doch kaum hatten sie an den festlich eingedeckten Tischen Platz genommen, kam das böse Erwachen. Der Förderverein Rittergut Trebsen soll gleich zwölf Leichen im Keller haben. Eine davon wurde ihnen sogar als Vorspeise in einer Truhe kredenzt, die mitten im Zuschauerraum stand.

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Beim ersten Krimi-Dinner am Valentinstag im Rittergut Trebsen sitzt das Publikum zwischen den Fronten der agierenden Schauspieler der Kulturreede

Beim ersten Krimi-Dinner am Valentinstag im Rittergut Trebsen sitzt das Publikum zwischen den Fronten der agierenden Schauspieler der Kulturreederei Halle.

So jedenfalls ein bizarres Erlebnis, dass als Krimi-Dinner zukünftig öfter im Rittergut zu erleben sein soll. Denn der Förderverein als Veranstalter diverse Kulturveranstaltungen wie die legendären Bluesnächte, die Keltischen Nächte und Irischen Familiennachmittagen sowie neuerdings auch der Reihe Comedy auf Canapé versucht sich nun auch in der Schauspielkunst.

Erstes Krimi-Dinner soll Auftakt für neue Kulturreihe sein

„Wir möchten mit dem ersten Krimi-Dinner eine neue Unterhaltungskunst im Rittergut etablieren. Und zwar in Kombination mit anspruchsvoller Gastronomie, wofür es uns gelungen ist, gute Partner zu gewinnen“, verkündete Vereinschef Uwe Bielefeld. Am Zuspruch der Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Arsen und Spitzenhäubchen“ mit der vierköpfigen Theatergruppe der Kulturreederei Halle mangelte es nicht, denn an den Tischen blieb kein Platz frei.

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Die Musikerin Julia Lehne ist die neuen Kulturmanagerin im Förderverein Rittergut Trebsen und hat mit dem ersten Krimi-Dinner ihren organisatori

Die Musikerin Julia Lehne ist die neuen Kulturmanagerin im Förderverein Rittergut Trebsen und hat mit dem ersten Krimi-Dinner ihren organisatorischen Einstand gegeben.

Managerin steht selbst auf der Bühne in Trebsen

Federführend dafür war und ist zukünftig Julia Lehne, die als neue Kulturmanagerin im Förderverein die Fäden der Kunst- und Kulturkulisse verknüpfen wird. Mit dem ersten Krimi-Dinner gab sie sozusagen ihren Einstand. Gleichwohl die hauptberufliche Musikerin aus Hohburg, sie spielt vor allem irisch-keltische Musik auf der Harfe, ist dem Trebsener Stammpublikum keine Unbekannte. Denn die 36-Jährige stand schön öfters auf den Bühnen der Keltischen Nächte oder der Highland Games. „Als Künstlerin habe ich zahlreiche Kontakte in der Kulturszene, die ich gerne nutzen möchte, um das Kulturangebot im Rittergut Trebsen noch vielfältiger werden zu lassen“, sagte sie.

Von Frank Schmidt

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