Notunterkunft

60 Asylbewerber ziehen in Turnhalle der HTWK Leipzig ein

In der Sporthalle der HTWK Leipzig werden 60 Asylbewerber untergebracht.

In der Sporthalle der HTWK Leipzig werden 60 Asylbewerber untergebracht.

Leipzig. Die Landesdirektion Sachsen eröffnet die zweite Notunterkunft für Flüchtlinge in Leipzig. In der Turnhalle der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig sollen 60 Personen einquartiert werden, teilte die Behörde am Dienstagabend mit. Die Asylbewerber kommen aus der Zeltstadt am Adalbert-Stifter-Weg in Chemnitz. Dort müssen die Flüchtlinge die Einrichtung wetterbedingt räumen, weil der Regen den Rasen, auf dem die Zelte stehen, unbewohnbar gemacht hat.

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Wann die 60 Asylbewerber in Leipzig eintreffen, gab die Landesdirektion Sachsen nicht bekannt. Ein Mitarbeiter der Behörde begutachtete am Dienstag die Sporthalle in der Arno-Nitzsche-Straße in Connewitz, wollte aber keine weiteren Auskünfte geben. Das Objekt untersteht bereits der Landesdirektion. In der Erstaufnahmeeinrichtung der Grube-Halle erklärte zuvor ein Mitarbeiter der Behörde, dass am Freitag eine neue Notunterkunft in der Messestadt eröffnet werden soll.

Von den 420 Bewohnern der überschwemmten Zeltstadt in Chemnitz werden ab dem Abend 250 Asylbewerber in einer Turnhalle der Technischen Universität vor Ort untergebracht. Bereits im Laufe des Tages wurden 40 Personen, vor allem Familien mit Kindern, in feste Unterkünfte der Chemnitzer Erstaufnahmeeinrichtung gebracht. Weitere 100 Personen wurden in die Außenstelle Schneeberg verlegt.

In Leipzig ist die Turnhalle der HTWK die zweite Notunterkunft der Stadt. Seit vergangenem Freitag hat die Landesdirektion in der Ernst-Grube-Halle der Uni Leipzig eine Aufnahmeeinrichtung errichtet. Derzeit leben dort etwas mehr als 200 Asylbewerber, es sollen etwa doppelt so viele werden.

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In Sachsen wird in diesem Jahr mit 38.000 neuen Asylanträgen gerechnet. Damit verdreifacht sich die Zahl der ankommenden Flüchtlinge im Vergleich zu 2014. Diese Zahl ergibt sich aus einer Prognose, die die Bundesregierung am Mittwoch vorstellen will. Bislang ging der Freistaat von 20.400 neuen Flüchtlingen aus.

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