„Zauber der Weihnacht für Ukraine“

Leipziger „Aktion Hilfspaket“ bittet weiter um Weihnachtsspenden

Die „Aktion Hilfspaket“ für unregistrierte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine wurde am 20. Mai mit einer stolzen Bilanz beendet: Knapp 10 700 Nahrungsmittelrationen wurden binnen zwei Monaten verteilt, viele gespendet von Leipzigerinnen und Leipzigern. 124 000 Euro flossen auf spezielle Konten der Johanniter-Unfallhilfe und der katholischen Propsteikirche. Insgesamt wurden Spenden mit einem Sachwert über 350 000 Euro bewegt. Im Bild (von links) die Organisatoren: Gregor Giele (Propsteigemeinde), Olena Michaelsen (ehrenamtliche Helferin), Alexander Holzweißig (Johanniter-Unfallhilfe), Natalia Quadt (ehrenamtliche Helferin), Sebastian Gemkow (sächsischer Wissenschaftsminister, CDU), Beate Müller (Propsteigemeinde) und Dietmar Link (Johanniter-Unfallhilfe).

Die „Aktion Hilfspaket“ für unregistrierte Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine wurde am 20. Mai mit einer stolzen Bilanz beendet: Knapp 10 700 Nahrungsmittelrationen wurden binnen zwei Monaten verteilt, viele gespendet von Leipzigerinnen und Leipzigern. 124 000 Euro flossen auf spezielle Konten der Johanniter-Unfallhilfe und der katholischen Propsteikirche. Insgesamt wurden Spenden mit einem Sachwert über 350 000 Euro bewegt. Im Bild (von links) die Organisatoren: Gregor Giele (Propsteigemeinde), Olena Michaelsen (ehrenamtliche Helferin), Alexander Holzweißig (Johanniter-Unfallhilfe), Natalia Quadt (ehrenamtliche Helferin), Sebastian Gemkow (sächsischer Wissenschaftsminister, CDU), Beate Müller (Propsteigemeinde) und Dietmar Link (Johanniter-Unfallhilfe).

Leipzig. Die Neuauflage der „Aktion Hilfspaket“ zugunsten von Weihnachtsspenden für Kriegsgebiete in der Ukraine hat noch nicht so recht Fahrt aufgenommen. Die Initiatoren wenden sich daher erneut an die Bürgerinnen und Bürger – mit der Bitte um Sach- und Geldspenden.

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Im Frühjahr hatte sich die Initiative gegründet, um Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine schnell und unbürokratisch zu helfen: Wegen langer Wartezeiten bei der Registrierung waren viele von ihnen phasenweise mittellos. Die "Aktion Hilfspaket" verteilte mit Unterstützung von Bürgern und Unternehmen Lebensmittel und Getränke. Schließlich funktionierte die reguläre Versorgung, und die Initiative stellte den Betrieb am 20. Mai ein. Neu aufgelegt wurde die "Aktion Hilfspaket" unter dem Titel "Zauber der Weihnacht für die Ukraine" dann Anfang Dezember. Bis 31. Januar werden Hilfsgüter und Geldspenden gesammelt.

„Alles wird direkt in die Ukraine gebracht“

"Kinder, Verwundete und Familien, die innerhalb des Landes fliehen mussten, brauchen auch jetzt unsere Hilfe", sagt Organisatorin Olena Michaelsen, "alles wird durch organisierte Transporte direkt in die Ukraine gebracht und kommt an, wo es benötigt wird." Michaelsen hatte seinerzeit die "Aktion Hilfspaket" gegründet – mit der Flüchtlingshelferin Natalia Quadt, Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU), Johanniter-Unfallhilfe, katholischer Propsteigemeinde und Konsum-Genossenschaft Leipzig.

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Spendenannahme in der Nonnenmühlgasse 2

Wochentags von 10 bis 18 Uhr werden nun in der Nonnenmühlgasse 2 folgende Spenden entgegengenommen: Batterien, Taschenlampen, Thermoskannen, Powerbanks, Decken, Fleecekleidung, Thermo-Unterwäsche, Hüte, Fäustlinge, Flüssigseife, Servietten, Müsli, Riegel, Plätzchen, Schokolade, Tee, Instantsuppen (Heiße Tasse, Instantnudeln, YumYum, Fünf-Minuten-Terrine,...), Haferbrei, Vitamine, Fiebermedikamente und Schmerzmittel für Kinder, Kuscheltiere (neu), Spiele für Kinder, Schreibwaren, Katzen- und Hundefutter

Geldspenden über das Konto der Johanniter: Stichwort „Soforthilfe Ukraine“, IBAN: DE 26 3702 0500 0004 3311 02.

Von bm

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