Moria

Aufrufe zu Demonstration für Flüchtlinge in Leipzig – „Wir haben Platz“

Ein Junge blickt auf das niedergebrannte Flüchtlingslager Moria auf der nordöstlichen Ägäisinsel Lesbos.

Ein Junge blickt auf das niedergebrannte Flüchtlingslager Moria auf der nordöstlichen Ägäisinsel Lesbos.

Dresden. Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist am Mittwoch in sächsischen Städten zu Demonstrationen aufgerufen worden. So kündigte die Juliane Nagel, Abgeordnete der Linken, für den Abend eine Kundgebung in Leipzig an. Sie werde unter dem Motto „Wir haben Platz!“ stehen und sich für die Aufnahme der Geflüchteten aus Moria „und allen Lagern“ einsetzen. Die Demonstration soll um 19 Uhr am Hauptbahnhof beginnen.

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Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hatte bereits am Morgen Hilfe angeboten. "Gemeinsam mit vielen anderen Kommunen in Europa stehen wir bereit, die Menschen aufzunehmen. Wann, wenn nicht jetzt", schrieb das Stadtoberhaupt am Morgen auf Facebook.

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Auch für Dresden wurde für den frühen Abend eine Solidaritätskundgebung angekündigt, unter anderem vom Bündnis „Dresden Nazifrei“.

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„Auch Sachsen trägt Verantwortung für die Menschenleben auf den griechischen Inseln“, erklärte Nagel laut Mitteilung der Landtagsfraktion. Ihre Partei habe seit Jahresbeginn auf die Situation in den Flüchtlingslagern aufmerksam gemacht und die schwarz-grün-rote Regierung zum Handeln gedrängt. Diese habe die Aufnahme von 70 geflüchteten Menschen zugesagt. Dagegen sei der Vorschlag, wie Berlin und Thüringen ein Landesaufnahmeprogramm für 500 Menschen gegenüber Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einzufordern, bisher auf Ablehnung gestoßen.

Von LVZ

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