Klimawandel

Cooler Job für Leipziger Forscher - Messungen in der Arktis

Der schwedische Eisbrecher ODEN. Der Leipziger Forscher Matthias Gottschalk ist derzeit in der Arktis unterwegs.

Der schwedische Eisbrecher ODEN. Der Leipziger Forscher Matthias Gottschalk ist derzeit in der Arktis unterwegs.

Leipzig. Ein Wissenschaftler der Universität Leipzig hat derzeit einen coolen Arbeitsplatz. Im Zuge der Forschungsexpedition eines schwedischen Eisbrechers untersucht der Doktorand nach Angaben der Hochschule vom Donnerstag die Folgen des Klimawandels für die Wolkenbildung der Arktis.

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Der Meteorologe Matthias Gottschalk misst mit Hilfe eines Fesselballons unter anderem die Strahlung, die von der Sonne ausgeht, und Luftturbulenzen. „Ich untersuche in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung mit einem Fesselballon die Strahlung, die direkt von der Sonne und die von der Erde ausgestrahlt wird - in einer Höhe von etwa einem Kilometer. Außerdem messe ich die Turbulenz und die meteorologischen Standarddaten“, erklärt Gottschalk.

Die Forscher erhoffen sich Erkenntnisse zum mikrobiologischen Leben in Ozean und Meereis sowie deren Zusammenhang mit der Wolkenbildung in der Arktis. Sie sammeln dafür Proben und Daten aus dem Meer, dem Eis und der Luft, um daraus Konsequenzen aus dem Rückgang des Meereises für das Klima in der Arktis zu ziehen und über die Bedeutung der Wolken im arktischen Klimasystem.

Der schwedische Eisbrecher „Oden“ wird an einer Eisscholle festgemacht und soll passiv mit dem Meereis driften. Dieses Vorgehen ermögliche es, dass innovative Techniken und neue Messmethoden zum Einsatz kommen können, so die Uni Leipzig.

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Die aktuelle Position der Oden und mehr Infos kann man über die Webseite zur Expedition abrufen.

Von LVZ

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