Die ganze Stadt als Bühne: Das sagen die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher

Denis Achtner (CDU), Böhlitz-Ehrenberg: Nach über 20 Jahren Eingemeindung ist die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und lokalen Gremien wie den Ortschaftsräten noch durchaus ausbaufähig. Das gut durchblutete Herz braucht ebenso gut durchblutete Herzkranzgefäße, um den Herausforderungen des Alltags und für die Anforderungen der stetig wachsenden Stadt gewappnet zu sein.
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Denis Achtner (CDU), Böhlitz-Ehrenberg: Nach über 20 Jahren Eingemeindung ist die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und lokalen Gremien wie den Ortschaftsräten noch durchaus ausbaufähig. Das gut durchblutete Herz braucht ebenso gut durchblutete Herzkranzgefäße, um den Herausforderungen des Alltags und für die Anforderungen der stetig wachsenden Stadt gewappnet zu sein.

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Stefan Köster (parteilos), Burghausen: Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung muss/kann ergebnisorientierter ausfallen. Die Verwaltung sollte der Tatsache, dass Leipzig vor allem von seinen Rändern her wächst, mehr Wertschätzung entgegenbringen. Auch die Zusammenarbeit mit den Ämtern ist zu verbessern.
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Stefan Köster (parteilos), Burghausen: Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung muss/kann ergebnisorientierter ausfallen. Die Verwaltung sollte der Tatsache, dass Leipzig vor allem von seinen Rändern her wächst, mehr Wertschätzung entgegenbringen. Auch die Zusammenarbeit mit den Ämtern ist zu verbessern.

Annemarie Opitz (Bürgerinitiative Pro Engelsdorf), Engelsdorf: Rückblickend auf die letzten drei Jahre, die unter besonderen Belastungen standen, kann man sagen: Die Stadtverwaltung und die Ortschaften standen eng beieinander, um den Verwaltungsbetrieb aufrechtzuerhalten. Jetzt wünsche ich mir etwas mehr Dynamik, damit im Raum stehende Bebauungspläne etwas zügiger bearbeitet werden und die Ortschaftsräte rechtzeitig mit eingebunden werden.
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Annemarie Opitz (Bürgerinitiative Pro Engelsdorf), Engelsdorf: Rückblickend auf die letzten drei Jahre, die unter besonderen Belastungen standen, kann man sagen: Die Stadtverwaltung und die Ortschaften standen eng beieinander, um den Verwaltungsbetrieb aufrechtzuerhalten. Jetzt wünsche ich mir etwas mehr Dynamik, damit im Raum stehende Bebauungspläne etwas zügiger bearbeitet werden und die Ortschaftsräte rechtzeitig mit eingebunden werden.

Matthias Kopp (parteilos), Hartmannsdorf-Knautnaundorf: In der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung konnte schon einiges erreicht werden. Dennoch müssen wir bei vielen wichtigen Themen immer noch eine recht stiefmütterliche Behandlung der eingemeindeten Ortsteile erkennen. Hier wünschen wir uns, dass man unseren Anliegen und Problemen mit der gleichen Ernsthaftigkeit begegnet, wie dies in den citynahen Stadtteilen geschieht.
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Matthias Kopp (parteilos), Hartmannsdorf-Knautnaundorf: In der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung konnte schon einiges erreicht werden. Dennoch müssen wir bei vielen wichtigen Themen immer noch eine recht stiefmütterliche Behandlung der eingemeindeten Ortsteile erkennen. Hier wünschen wir uns, dass man unseren Anliegen und Problemen mit der gleichen Ernsthaftigkeit begegnet, wie dies in den citynahen Stadtteilen geschieht.

Hans-Jürgen Raqué (CDU), Holzhausen: Oft sind wir ein Anhängsel der Stadt. Trotzdem sind wir deutlich besser integriert, etwa durch den Arbeitskreis Ortsvorsteher. Wir arbeiten alle nach bestem Wissen und Gewissen, nach besten Kräften. Wir sind die Fachkompetenz vor Ort – unsere lokale Sachkunde wird aber nicht genug gewichtet. Da ist also noch viel Luft nach oben. Wir wissen doch am besten, wie die Straße umgebaut werden sollte.
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Hans-Jürgen Raqué (CDU), Holzhausen: Oft sind wir ein Anhängsel der Stadt. Trotzdem sind wir deutlich besser integriert, etwa durch den Arbeitskreis Ortsvorsteher. Wir arbeiten alle nach bestem Wissen und Gewissen, nach besten Kräften. Wir sind die Fachkompetenz vor Ort – unsere lokale Sachkunde wird aber nicht genug gewichtet. Da ist also noch viel Luft nach oben. Wir wissen doch am besten, wie die Straße umgebaut werden sollte.

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Thomas Hoffmann (CDU), Lindenthal: So mancher versteht leider nicht, dass man auch nach fast einem Vierteljahrhundert so manches Konzept, das für die Innenstadt durchaus Sinn macht, nicht eins zu eins auf die eingemeindeten Randlagen anwenden kann. Durch stärkeres Einbeziehen der gewählten Gremien und mit mehr Empathie für individuelle Lösungen könnte ein stärkeres Wir-Bewusstsein ausgebildet werden. „Die Stadt als Bühne“ ist ein dafür sehr geeignetes Projekt.
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Thomas Hoffmann (CDU), Lindenthal: So mancher versteht leider nicht, dass man auch nach fast einem Vierteljahrhundert so manches Konzept, das für die Innenstadt durchaus Sinn macht, nicht eins zu eins auf die eingemeindeten Randlagen anwenden kann. Durch stärkeres Einbeziehen der gewählten Gremien und mit mehr Empathie für individuelle Lösungen könnte ein stärkeres Wir-Bewusstsein ausgebildet werden. „Die Stadt als Bühne“ ist ein dafür sehr geeignetes Projekt.

Roland Geistert (Liebertwolkwitz Unabhängige Vertreter), Liebertwolkwitz: Wir wollen, wenn auch manchmal kontrovers, einen guten Ton mit der Stadt pflegen und hoffen, dass der Ton in den nächsten Jahren weiterhin in allen Bereichen Gehör findet und nicht zu einem Tönchen verkommt. Sicherlich gibt es manchmal auch Misstöne, doch wir versuchen, die Interessen auszugleichen.
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Roland Geistert (Liebertwolkwitz Unabhängige Vertreter), Liebertwolkwitz: Wir wollen, wenn auch manchmal kontrovers, einen guten Ton mit der Stadt pflegen und hoffen, dass der Ton in den nächsten Jahren weiterhin in allen Bereichen Gehör findet und nicht zu einem Tönchen verkommt. Sicherlich gibt es manchmal auch Misstöne, doch wir versuchen, die Interessen auszugleichen.

Eva-Maria Schulze (Bürgerinitiative 1990), Lützschena-Stahmeln: Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist sehr gut. Fragen werden zeitnah beantwortet, es wird bei Problemen unbürokratisch nach Lösungen gesucht. Nichtsdestotrotz ist der Aufwand, so ein Projekt wie „Leipzig – Die ganze Stadt als Bühne“ zu organisieren und zu realisieren, für die Ortschaft gewaltig groß. Ich bitte zu bedenken, dass die Leute in den Vereinen, die Ortschaftsräte und ich als Ortsvorsteherin Leute sind, die ihre Arbeit in ihrer Freizeit, also nebenberuflich, ausüben.
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Eva-Maria Schulze (Bürgerinitiative 1990), Lützschena-Stahmeln: Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist sehr gut. Fragen werden zeitnah beantwortet, es wird bei Problemen unbürokratisch nach Lösungen gesucht. Nichtsdestotrotz ist der Aufwand, so ein Projekt wie „Leipzig – Die ganze Stadt als Bühne“ zu organisieren und zu realisieren, für die Ortschaft gewaltig groß. Ich bitte zu bedenken, dass die Leute in den Vereinen, die Ortschaftsräte und ich als Ortsvorsteherin Leute sind, die ihre Arbeit in ihrer Freizeit, also nebenberuflich, ausüben.

Torsten Beinroth (parteilos), Miltitz: Für eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt wünsche ich mir Demokratie auf Augenhöhe sowie einen wertschätzenden und respektvollen Umgang, um gemeinsam die Zukunft unserer Ortschaft zu gestalten.
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Torsten Beinroth (parteilos), Miltitz: Für eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt wünsche ich mir Demokratie auf Augenhöhe sowie einen wertschätzenden und respektvollen Umgang, um gemeinsam die Zukunft unserer Ortschaft zu gestalten.

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Klaus-Ruprecht Dietze (Bürger für Mölkau), Mölkau: Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern ist nicht schlecht, aber in vielen Fällen sehr langsam. „Bürokratiemonster“ verhindern zu oft eine konstruktive, der Sache dienliche Arbeit. Tätigkeiten im Ehrenamt sollten von der Stadt mehr wertgeschätzt, der bürokratische Aufwand stark reduziert werden. So sollten den Ortschaftsräten Freiräume bei der Umsetzung von kleinen Projekten gegeben werden; etwa beim Aufstellen von Bänken und Papierkörben oder Pflanzen von Bäumen.
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Klaus-Ruprecht Dietze (Bürger für Mölkau), Mölkau: Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern ist nicht schlecht, aber in vielen Fällen sehr langsam. „Bürokratiemonster“ verhindern zu oft eine konstruktive, der Sache dienliche Arbeit. Tätigkeiten im Ehrenamt sollten von der Stadt mehr wertgeschätzt, der bürokratische Aufwand stark reduziert werden. So sollten den Ortschaftsräten Freiräume bei der Umsetzung von kleinen Projekten gegeben werden; etwa beim Aufstellen von Bänken und Papierkörben oder Pflanzen von Bäumen.

 
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