Leipzig in Zahlen

Die Leipziger sind verliebter und arbeitstüchtiger

Tüchtig im Arbeiten und Zufriedensein: Die Leipziger erlebten den Rekordsommer. (Archivfoto)

Tüchtig im Arbeiten und Zufriedensein: Die Leipziger erlebten den Rekordsommer. (Archivfoto)

Leipzig. Die Leipziger arbeiten viel, sind zahlreich und scheinen überwiegend glücklich zu sein. Das Amt für Statistik und Wahlen veröffentlichte am Dienstag seinen statistischen Quartalsbericht und zog Bilanz zu den ersten neun Monaten des Jahres 2018.

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Auf Rekordtief ist derzeit die Arbeitslosenquote in der Stadt. Mit 6,4 Prozent liegt sie auf dem niedrigsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre. Erstmals stieg zudem die Zahl der Beschäftigten unter 25 Jahren und der Anteil an Teilzeitstellen wuchs auf 30,1 Prozent.

Im Vergleich der fünfzehn ärmsten Großstädte Deutschlands ist Leipzig schon eine Weile nicht mehr Spitzenreiter. Im Verhältnis von Einkommen und Lebenserhaltungskosten lohnt sich der Zuzug auch für Geringverdiener. Männer verdienen noch immer mehr als Frauen und fahren außerdem überwiegend mit dem Auto zur Arbeit. Frauen hingegen nehmen hierfür den öffentlichen Nahverkehr in Anspruch.

Insgesamt sagen drei Viertel der Leipzigerinnen und Leipziger, dass sie mit ihrem Leben sehr zufrieden seien. Um etwa 92.500 ist so die Einwohnerzahl der Stadt innerhalb der letzten zehn Jahre gewachsen. Rund die Hälfte käme aus dem Ausland, wobei Leipziger mit ausländischer Staatsangehörigkeit inzwischen weniger in konzentrierten Vierteln, sondern vielmehr über die Stadt verteilt leben. Laut Melderegister betrug die Einwohnerzahl der Stadt zum 30. September 593.003 Personen und wuchs somit seit dem Sommer 2017 nochmals um 11.023.

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Unterschiedlich beliebt sind die einzelnen Stadtteile, wobei sich dies nach einer kleinräumigen Analyse auf die verschiedenen Lebensstile zurückführen lasse. Wer bereit ist, seinen Wohnort aufzugeben und einen traditionelleren Lebensstil bevorzugt, tendiert eher dazu, die Stadt zu verlassen. Leipzig wird also moderner und passt zu Leuten, deren Lebensstil dies widerspiegelt. Die meisten Leute auf kleinster Fläche leben in Paunsdorf/Kiebitzmark, Schönefeld und der Straße des 18. Oktober.

Einen Höchstwert seit 27 Jahren wurde in den Standesämtern erreicht. Mit 1685 Eheschließungen in den ersten neun Monaten sind die Leipziger besonders verliebt. Ob der Wunsch nach Flitterwochen die hohen Passagierzahlen am Flughafen Leipzig/Halle erklärt? Schon knapp zwei Millionen zählt das Amt für Statistik und Wahlen zwischen Januar und September. Dabei konnten die Leipziger zwischen April und September einen Supersommer mit außergewöhnlich viel Sonnenschein, Wärme und Trockenheit erleben.

Von LCL

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