7. bis 9. Oktober

Geschichte, Mythen, Utopien: Die Wochenend-Tipps für Leipzig

Der isländische Musiker Ásgeir tritt am Freitag im Täubchenthal auf.

Der isländische Musiker Ásgeir tritt am Freitag im Täubchenthal auf.

Leipzig. Die Meisterschülerinnen und -schüler der HGB stellen aus, im Täubchenthal wird’s isländisch, und in der Moritzbastei wird über Utopien debattiert – hier sind fünf Empfehlungen fürs Wochenende.

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Für Sparfüchse: Meisterschüler und -schülerinnen in der A&O Kunsthalle

Kunstfreunde aufgepasst: Es gibt frisches Blut in der A&O Kunsthalle zu sehen. Dort sind seit Donnerstag 25 Werke aller Fachrichtungen von Absolventinnen und Absolventen des Meisterschüler-Studiums der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) zu sehen. Die Ausstellung versammelt traditionell zu Beginn des akademischen Jahres all die Werke, die Resultat des zweijährigen Studiengangs sind.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Oktober jeweils Dienstag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr geöffnet sowie Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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„The Living Oracle“ von Lucia Graf ist in der Ausstellung der Meisterschülerinnen und Meisterschüler in der A&O Kunsthalle zu bewundern.

„The Living Oracle“ von Lucia Graf ist in der Ausstellung der Meisterschülerinnen und Meisterschüler in der A&O Kunsthalle zu bewundern.

Für Familien: Feuermachen wie in der Steinzeit

Brandheißer Workshop: Das Naturkundemuseum Leipzig lädt Kinder dazu ein, gemeinsam in die Steinzeit zu reisen und ein prasselndes Lagerfeuer zu entfachen. Zwei besondere Steine gegeneinanderschlagen, Funken fliegen lassen, und schon brennt es. Was so einfach klingt, ist es manchmal nicht. Wildnispädagogin Elisa Buchterkirchen zeigt Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren, wie das Feuermachen wie in der Steinzeit genau funktioniert und welcher Zunder dabei nützlich ist. Dazu geht es am Samstag, dem 8. Oktober, von 10 bis 12 Uhr vom Naturkundemuseum ins Rosental.

Kosten: fünf Euro. Anmeldung erforderlich unter 0341 982210 oder per E-Mail an kasse.naturkundemuseum@leipzig.de.

Am Samstag kann im Naturkundemuseum gelernt werden, wie Feuer in der Steinzeit gemacht wurde.

Am Samstag kann im Naturkundemuseum gelernt werden, wie Feuer in der Steinzeit gemacht wurde.

Für Kulturhungrige: Liebe, D-Mark und Tod in der Schaubühne

Mit der ersten großen Migrationswelle türkischer Staatsbürger nach Deutschland entwickelte sich auch die türkische Popmusik hierzulande zu einem lukrativen Wirtschaftszweig, mit Millionen von verkauften Kassetten – von den Deutschen allerdings weitgehend unbeachtet. Der Regisseur Cem Kaya beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesem Thema, nun ist sein höchst sehenswerter Dokumentarfilm „Liebe, D-Mark und Tod“ erschienen, in dem er Archivmaterial mit Interviews verknüpft.

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Der Film läuft am Sonntag, dem 9. Oktober, um 16.30 Uhr in der Schaubühne Lindenfels. Karten für 7 Euro vorab unter www.schaubuehne.com.

Der Film "Liebe, D-Mark und Tod" läuft am Sonntag in der Schaubühne Lindenfels.

Der Film "Liebe, D-Mark und Tod" läuft am Sonntag in der Schaubühne Lindenfels.

Für Neugierige: Isländisches im Täubchenthal

2012 erschien Ásgeirs gefeiertes Debüt „Dýrð í dauðaþögn“ und machte ihn zunächst in seinem Heimatland Island zur Legende. Es wurde zum am schnellsten verkauften einheimischen Debütalbum Islands, sprengte sämtliche Rekorde und stellte sogar die Verkaufszahlen von Björk und Sigur Ros in den Schatten. Der für seinen seidig-geschmeidigen Falsettgesang bekannte Singer-Songwriter veröffentlichte 2020 seit aktuelles Album „Bury The Moon“, das er den Winter über in einem der typischen Sommerhäuschen schrieb. Nun geht es nach einiger Verspätung auf Tour – am Freitag tritt Ásgeir im Täubchenthal auf.

Beginn ist um 20 Uhr, Karten ab 30,15 Euro in der Ticketgalerie im LVZ-Foyer (Peterssteinweg 19) und Barthels Hof (Hainstraße 1), www.ticketgalerie.de oder unter 0800 2181 050.

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Der isländische Musiker Ásgeir tritt am Freitag im Täubchenthal auf.

Der isländische Musiker Ásgeir tritt am Freitag im Täubchenthal auf.

Für Philosophen: Utopien in der Moritzbastei

Das neue Festival „Leipzig denkt.“ findet am Samstag seinen Abschluss in der Moritzbastei. Dort steht die „Lange Nacht der Utopien“ auf dem Plan. Die Besucher erwarten literarische Salons zu den Themen „Cyborgs“ oder Ernst Blochs „Denken heißt Überschreiten“, ein Debattierwettstreit des Debattierclubs Leipzig zur Frage „Braucht Politik Utopien?“ und ein Poetry-Slam zum Thema „Utopisch leben?“

Los geht es um 19.30 Uhr, Karten ab 16,50 Euro unter www.moritzbastei.de.

Rainer Totzke und Dr. Jirko Krauß haben das Festival „Leipzig denkt“ ins Leben gerufen.

Rainer Totzke und Dr. Jirko Krauß haben das Festival „Leipzig denkt“ ins Leben gerufen.

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