Mann schwer verletzt

Güterzug kracht in Leipzig in ein Weichenstellwerk – Untersuchungen laufen

Ein Mensch ist bei einem Zugunfall schwer verletzt worden. Ein Güterzeug krachte in Engelsdorf in ein Gebäude.

Ein Mensch ist bei einem Zugunfall schwer verletzt worden. Ein Güterzeug krachte in Engelsdorf in ein Gebäude.

Leipzig. Bei einem Zugunfall in Leipzig ist am Donnerstagabend ein Mann schwer verletzt worden. Laut Bundespolizei war gegen 20.40 Uhr ein Güterzug bei Rangierarbeiten am Bahnhof Engelsdorf teilweise entgleist und hatte dabei ein Weichenstellwerk beschädigt. Ein Bahnmitarbeiter, der sich in dem Gebäude befand, musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden, sagte Yvonne Manger, Sprecherin der Bundespolizei. Nähere Erkenntnisse über den Gesundheitszustand des Mannes lagen auch am Freitagmorgen noch nicht vor.

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Zwei Gefahrgutkessel am hinteren Ende des Güterzugs entgleisten nicht und blieben unversehrt. In ihnen befand sich ein verflüssigtes Kohlenwasserstoffgas. Die Rettungskräfte waren am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot vor Ort.

Güterzug kracht in Stellwerksgebäude - Mann schwer verletzt

Leipzig, 21.10.2016: Bei einem schweren Zugunglück ist am Donnerstagabend in Leipzig-Engelsdorf ein Mann schwer verletzt worden. Ein Güterzug war entgleist und in ein Stellwerksgebäude gekracht.

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Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen Weichenwärter. „Es wird nun überprüft, wie das passieren konnte“, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin. Nach Bahnangaben kam es zeitweise zu starken Behinderungen im Bahnverkehr. Die Strecke zwischen Leipzig-Stötteritz und Borsdorf war am Abend gesperrt. Laut Bundespolizei war der Personennahverkehr der Linien S4 und RE 50 betroffen. Kurz nach Mitternacht konnten die Züge wieder regulär rollen. Laut Deutscher Bahn kam es am Freitag nicht mehr zu Beeinträchtigungen im Personenverkehr.

Die Unfallstelle am Güterbahnhof war auch am Freitag noch durch die Bundespolizei abgesperrt. Laut Bahn-Sprecher Jörg Bönisch nehmen die Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle des Bundes (EUB) und die Bundespolizei am Freitag die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Parallel dazu werde die Bergung vorbereitet. Wann die Untersuchung abgeschlossen wird und die Bergung beginnen kann, sei aber noch nicht abzusehen.

jhz/agri/luc

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