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Hilfe für Ukrainer

Krieg gegen die Ukraine: So können Sie in Leipzig spenden

Ein polnischer Grenzschützer reicht im Bahnhof von Przemysl in der Nähe des ukrainsch-polnischen Grenzübergangs einem Kind ein Stofftier. Hier kommen täglich zahlreiche Menschen an, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen.

Ein polnischer Grenzschützer reicht im Bahnhof von Przemysl in der Nähe des ukrainsch-polnischen Grenzübergangs einem Kind ein Stofftier. Hier kommen täglich zahlreiche Menschen an, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen.

Leipzig.Der Krieg in der Ukraine hat deutschlandweit eine Welle der Solidarität ausgelöst – auch in Sachsen bieten viele Menschen ihre Hilfe an, fahren sogar zur Grenze. Mit direkter Nachbarschaft zu Polen ist Sachsen eines der deutschen Bundesländer, das ukrainische Flüchtlinge als erstes erreichen dürften. In Leipzig und Sachsen gibt es bereits zahlreiche Spendenaufrufe – täglich kommen neue hinzu. Wie Sie jetzt helfen können: Ein Überblick.

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Crowdfunding-Aktion von Stadt und Leipziger Gruppe

Zusammen mit der Leipziger Gruppe hat die Messestadt eine Spendenaktion auf den Weg gebracht: Auf der Crowdfunding-Plattform der Leipziger Gruppe werden ab sofort Geldspenden entgegengenommen. Erster offizieller Aktions-Partner sind die Handballer des SC DHfK Leipzig. Das Geld soll Schutzsuchenden zugutekommen, die Leipzig erreichen. Hilfsprojekte für die Ukraine sollen ebenfalls unterstützt werden. „Jede Bürgerin und jeder Bürger hat hier die Möglichkeit, konkret zu helfen“, kommentierte Oberbürgermeister Burkhard Jung den Start der Spendenaktion.

Weitere Informationenfinden Sie hier.

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Annahmestelle im Leipziger Kohlarbizirkus

Im Kohlrabizirkus werden täglich Sachspenden gesammelt – gesucht werden Batterien, Taschenlampen, Powerbanks, Kabel für Elektrogeräte, Schlafsäcke, Isomatten, Armeeplanen, Armeerucksäcke, Knieschoner, Weitsichtgeräte, neue Thermowäsche, neue Männersocken, neue Männerunterwäsche, festes Schuhwerk (Männer), Männerhygiene, Medikamente, Blutstillende Mittel, Verbandszeug, Wundcreme, Kaffee, Schokolade und haltbare Nahrungsmittel. Bei Kleidung besteht ausdrücklich kein Bedarf mehr. Hinter der Spendenaktion steckt eine Initiative von fünf Leipzigern mit ukrainischen oder kasachischen Wurzeln aus. Sie hatten zuvor eine Sammelstelle in Probstheida eröffnet, diese ist nun umgezogen.

Adresse: An den Tierkliniken 42, 04103 Leipzig

Öffnungszeiten: Täglich von 07.00 - 17.00 Uhr in Halle S3 (Südhalle)

Weitere Spendenaktionen in Leipzig und Sachsen

Kennen Sie weitere Hilfs- oder Spendenaktionen für die Menschen in der Ukraine? Wir freuen uns über Ihre Nachricht an die E-Mail-Adresse: hilfe@lvz.de

Annahmestelle Liebfrauen-Gemeinde Lindenau

Das Lindenauer Kirchencafé wird in diesen Tagen zur Abgabestelle: Die Liebfrauen-Gemeinde sammelt dort Hygieneartikel, Schlafsäcke und Decken, Putzmittel und Umzugskisten. Am Montag soll ergänzend in der Turnhalle des Montessori-Schulzentrums ein zentrales Lager eingerichtet werden, von dem aus Transporter in Richtung Polen aufbrechen sollen.

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Adresse: Karl-Heine-Straße 110, 04229 Leipzig

Öffnungszeiten: Bis zum 10. März von Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst

Lesen Sie auch

Kreisverband der Grünen

Die Partei Bündnis 90 Die Grünen sammelt in vier Leipziger Büros Sachspenden – darunter geladene Powerbanks, warme Schlafsäcke, Decken, Medikamente, medizinische Hilfsmittel und Hygieneartikel.

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Adressen und Öffnungszeiten:

Das Büro der Grünen im Osten: Heinrichstraße 9, 04317 Leipzig (Montag – Donnerstag, 9:00 bis 15:00 Uhr, Mittwoch bis 18:00 Uhr)

Das Büro der Grünen im Süden: Hohe Straße 58, 04107 Leipzig (Montag – Donnerstag, 8:00 bis 17:00 Uhr; Freitag, 9:00 bis 16:00 Uhr)Das Büro der Grünen im Westen: Zschochersche Str. 59, 04229 Leipzig (Montag – Donnerstag, 10:00 bis 15:00 Uhr)Das Büro der Grünen im Norden: Lindenthaler Str. 34, 04155 Leipzig (Montag – Donnerstag, 10:00 bis 15:00 Uhr)

Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig

Der Kreisfeuerwehrverband im Landkreis Leipzig berichtet von einem Hilferuf ukrainischer Einsatzkräfte – Materialien wie Einsatzkleidung, Helme, Handschuhe, Stiefel, Löschgeräte und Verbandsmaterialen werden demnach dringend benötigt. Entsprechende Materialien sammelt der Feuerwehrverband noch bis zu diesem Freitag um 18 Uhr. Der Vorsitzende David Zühlke bittet vorher um eine telefonische Kontaktaufnahme (Mobil: 0163 7916293).

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Adresse: Freiwilligen Feuerwehr Elstertrebnitz, E-Dorf 28, 04523 Elstertrebnitz

Verein More Than Subculture

Der Verein More Than Subculture sammelt Sachspenden, um sie direkt zur rumänisch/ukrainischen Grenze zu bringen. „Dringend gebraucht“ werden den Angaben nach: Medikamente, Erste-Hilfe-Sets, Desinfektionsmittel, Batterien, Taschen- und Stirnlampen, Powerbanks, Kerzen und Lebensmittel (Babynahrung, Konserven, Nudeln etc.) Für Kleidung gilt bereits ein Aufnahmestopp.

Abgabe täglich an folgenden Stellen: Lessing-Oberschule Schkeuditz von 7:30 – 9:15 Uhr in der Bibliothek

Straßenbahndepot Schkeuditz von 10:00 – 13:00 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr

Koloss Mitte GmbH, Hainstraße 11, 04109 Leipzig von 8:00 - 16:00 Uhr

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Wohnungsbörse für Flüchtende

Das Leipziger Abgeordnetenbüro Linxxnet hat zudem eine Wohnungsbörse gestartet. Dort können Menschen, die etwa ein Zimmer in einer WG zur Verfügung stellen möchten, ihre Angebote vermerken. Suchende könnten auch direkt Kontakt zu Bieterinnen und Bietern aufnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Diakonie Sachsen und Landeskirche

Die Diakonie Sachsen und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens rufen zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf:

  • Spenden-Stichwort: Ukraine Krise
  • IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

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Landesärztekammer ruft zum Spenden auf

Auch die Sächsische Landesärztekammer bittet um Spenden, um die medizinische Versorgung vor Ort zu unterstützen.

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Mission Lifeline entsendet Konvoi aus Dresden

Der Dresdner Verein Mission Lifeline, der sich seit 2016 der Seenotrettung widmet, hat von der Landeshauptstadt aus einen Konvoi an die slowakisch-ukrainische Grenze losgeschickt. Der Verein sammelt ebenfalls Spenden und sucht Fahrerinnen und Fahrer.

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Aktion Deutschland Hilft

"Aktion Deutschland Hilft" ist ein Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, darunter die Johanniter oder auch Malteser. Das Bündnis ruft zu Spenden für die Betroffenen des Krieges auf. Helferinnen und Helfer aus den Bündnisorganisationen stünden bereit, teilte das Bündnis am Donnerstag in Bonn mit. Der Großteil der Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" ist durch eigene Länderbüros und lokale Partner bereits seit Jahren in der Ukraine mit Hilfsprogrammen vertreten.

So auch Hilfsorganisationen wie etwa der Arbeiter-Samariter-Bund, Malteser International, die Johanniter und Care. Diese stünden bereits mit ihren Länderbüros oder Partnernetzwerken im Austausch. Die humanitäre Lage werde sondiert und mögliche Nothilfeeinsätze in der Ukraine und auch in den Nachbarländern geplant. Dem Medikamentenhilfswerk Action Medeor lägen bereits Hilfeersuche von ukrainischen Krankenhäusern vor, die um Unterstützung bei der Versorgung von verletzten Soldaten und Zivilisten bitten, hieß es weiter. Das Hilfswerk habe bereits damit begonnen, erste Lieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen. Nothilfe-Teams von World Vision stünden bereit, um bei Bedarf Binnenflüchtlingen zu helfen.

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Spenden:

  • Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine
  • IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
  • Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)

Diakonie Katastrophenhilfe

Die "Diakonie Katastrophenhilfe" ruft ebenfalls online auf für Betroffene zu spenden. Die Hilfe stehe mit ihren Partnern und Netzwerken im engen Austausch, um Soforthilfe vorzubereiten. 500.000 Euro wolle diese bereits zur Verfügung stellen, hieß es. "Den Preis für diesen Krieg werden die Menschen zahlen, die vollkommen unverschuldet ihre Sicherheit und ihr Zuhause verlieren werden", erklärte die Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin. Sobald klarer werde, wohin die Menschen in ihrer Not fliehen, werde man alles tun, um ihr Überleben zu sichern, sagte Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Spenden:

  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
  • Evangelische Bank
  • IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
  • BIC: GENODEF1EK1
  • Stichwort: Ukraine Krise

Caritas international

Die Caritas habe ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesen Kriegsfall bereits vorbereitet. Nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in anderen Teilen des Landes plane man Binnenvertriebene aufzunehmen und zu versorgen, teilte die Caritas am Donnerstag mit. Dazu werden laut dem Hilfswerk Feldküchen, Notunterkünfte sowie psychologische Unterstützung bereitgestellt. Doch die Lage sei auch für sie weiterhin unübersichtlich. Der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, betonte, jetzt gehe es darum, alles zu tun, um eine drohende humanitäre Katastrophe in der Ukraine zu verhindern.

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Die Spenden-Gelder gingen an die Partnerorganisation, die Caritas Ukraine, die vor Ort die Hilfen koordiniere. Dadurch werden nach eigenen Angaben Lebensmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Heizmaterial und medizinische Hilfen beschafft und verteilt.

Spenden können Sie online unter diesem Link.

Save the Children

Wer speziell Kindern in der Ukraine helfen möchte, kann an die Kinderhilfsorganisation "Save the Children" spenden. "Im Falle eines Krieges sind Kinder immer Opfer und zahlen den höchsten Preis", heißt es von der Organisation. Allein in der Ostukraine hätten seit Montag mindestens 100.000 Kinder mit ihren Familien aus ihrem Zuhause fliehen müssen. "Save the Children" sei bereits seit Beginn des Konflikts in 2014 in der Ostukraine aktiv, um Kindern und ihren Familien zu helfen. Dafür seien Experten-Teams vor Ort im Einsatz, die Nahrungsmittel, medizinische Hilfe, Decken oder auch Hygiene-Artikel bereitstellten. Angesichts der aktuellen Lage wolle man die Hilfe in der Region ausweiten.

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Spenden können Sie online unter diesem Link.

SOS-Kinderdörfer

Die Hilfsorganisation der SOS-Kinderdörfer hat ebenfalls ein Team vor Ort in der Ukraine. Dieses habe bereits mit Evakuierungsmaßnahmen der Kinder und dessen Pflegeeltern begonnen. Einige fanden während der Beschüsse in einem Luftschutzbunker Zuflucht, so die Organisation.

Derzeit bereitete die Organisation Nothilfe für bis zu 15.000 Menschen vor. Spenden ermöglichten dann den Transport der Betroffenen in sichere Gebiete, ihre Unterbringung in angemieteten Unterkünften, ihre Versorgung mit Lebensmitteln, Decken, Hygieneeartikeln, medizinische Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung nach Stress und Schock.

Spenden:

  • Spendenkonto: SOS-Kinderdörfer weltweit
  • IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00 (GLS Gemeinschaftsbank)
  • Stichwort: "Humanitäre Hilfe Ukraine"

Was kann ich sonst noch tun?

Derzeit löst eine Meldung zur Situation in der Ukraine die nächste ab. Darunter sind auch einige Falschmeldungen. Informieren Sie sich daher bei seriösen Quellen, um falsche Nachrichten zu der Lage nicht weiter zu verbreiten. Außerdem sind Demonstrationen und Kundgebungen eine Möglichkeit Anteilnahme zu zeigen. Dazu wird meist in sozialen Netzwerken wie Facebook aufgerufen. Bereits am Donnerstag sind zahlreiche Menschen in Leipzig, Köln, Berlin oder auch Hamburg auf die Straße gegangen.

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Doch wichtig ist derzeit auch sich selbst zu schützen. Einige Menschen reagieren sehr sensibel auf die Informationsflut und die Bilder aus der Ukraine. Für Betroffene kann es daher auch ratsam sein, zum eigenen Schutz auch mal etwas Abstand zum Geschehen zu nehmen.

Von LVZ

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