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Test

Leipzig horcht auf: Probeläuten in der Propsteikirche

Die Glocken der Propsteikirche bei ihrer Weihe vor dem Gotteshaus am 5. Mai dieses Jahres. Am Freitag waren sie erstmals zu hören. Die größte der neugegossenen Glocken und auch des gesamten Geläuts hat ein Gewicht von 1,7 Tonnen und einen Durchmesser von 1,50 Metern.

Die Glocken der Propsteikirche bei ihrer Weihe vor dem Gotteshaus am 5. Mai dieses Jahres. Am Freitag waren sie erstmals zu hören. Die größte der neugegossenen Glocken und auch des gesamten Geläuts hat ein Gewicht von 1,7 Tonnen und einen Durchmesser von 1,50 Metern.

Leipzig.Seit Freitagvormittag steht bei Propst Gregor Giele das Telefon nicht still: Nachbarn rufen an, wollen wissen, was gefeiert wird. Denn: Die neuen Glocken läuten schon. Nur zur Probe, aber Leipzig horcht auf. Offiziell plant die Pfarrei St. Trinitatis, das Geläut erstmals am 24. Juni erklingen zu lassen. Um 11.55 Uhr soll dazu der Gottesdienst unterbrochen werden.

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Propstei Glocken klingen zur Probe

Die Glocken der Pfarrei St. Trinitatis in Leipzig erklingen schon mal zur Probe. Die Feinjustierung und ein Schwingtest werden bei vollem Geläut durchgeführt.

Feinjustierung und Schwingungstest

Das Geläut ist fünfstimmig; mit den im Dezember 2017 in Innsbruck gegossenen Bronzestücken waren Anfang Mai noch zwei Glocken aus der kürzlich abgerissenen alten Propstei in den Turm gehoben worden. „Die Techniker haben die Glocken angeschlossen, die Motoren eingebaut und weitere Technik installiert“, sagte Propst Giele am Freitag auf Anfrage der LVZ. Die Glockentechnikfirma Schmidt aus Berlin kümmert sich den ganzen Tag über um die Feinjustierung und die Abstimmung der Glocken aufeinander, um die Einstellung der Anschlagzahl pro Minute und einen Schwingungstest bei vollem Geläut. Auf dieser Grundlage wird dann ein Sicherungsgutachten erstellt. Zentrale Frage: Was machen die schwingenden Glocken mit dem Turm? Hält er der Belastung stand? Schon 2015 hatte es Probleme gegeben, weil bei einem Test kurz nach Eröffnung des Gotteshauses Statikprobleme zutage traten.

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Ankunft der neuen Glocken für die Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig Anfang Mai. Propst Gregor Gregor Giele schaut sich die neuen Glocken an.

Ankunft der neuen Glocken für die Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig Anfang Mai. Propst Gregor Gregor Giele schaut sich die neuen Glocken an.

Geschichte mit vielen Problemen

Wenn das erneute Gutachten ausgewertet ist und dieses Mal hoffentlich bessere Ergebnisse bringt, steht der offiziellen Einweihung und dem ersten offiziellen Läuten am 24. Juni nichts mehr im Wege. Die Geschichte des neuen Geläuts war von zahlreichen Problemen begleitet. Aufgrund der statischen Probleme war es zunächst von sechs auf fünf Stimmen abgeschmolzen worden. Die sechste Glocke – eine Erinnerung an die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirche in der Rudolphstraße – sollte nicht mehr hängen, sondern als Standglocke lediglich angeschlagen werden. Doch Diebe durchkreuzten den Kompromiss. Sie stahlen das gute Stück im September 2015 aus dem verlassenen Gemeindezentrum am Rosental und flexten es in drei Teile. Als der Auftrag zum Guss von drei neuen Glocken erteilt war, gab’s die nächste Hiobsbotschaft: Der für August 2017 angesetzte Fertigungstermin wurde von der beauftragten Firma wegen Überlastung abgesagt.

Erst im Dezember 2017 floss Bronze

– in der Innsbrucker Leopoldstraße bei den Glockengießern aus dem Hause Grassmayr. Am 5. Mai waren die Klangkörper

geweiht

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worden.

Glockenguss im Dezember 2017 in Innsbruck.

Glockenguss im Dezember 2017 in Innsbruck.

Von bm/dom

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