Polizisten sollen gestohlene Räder verkauft haben

Leipziger Fahrrad-Affäre – Generalstaatsanwaltschaft zieht Ermittlungen an sich

Die durch die Polizei Leipzig sichergestellten Fahrräder stammen zu großen Teilen aus Fahrraddiebstählen.

Die durch die Polizei Leipzig sichergestellten Fahrräder stammen zu großen Teilen aus Fahrraddiebstählen.

Leipzig. In der Affäre um Leipziger Polizisten, die sichergestellte Fahrräder mutmaßlich verkauft haben sollen, zieht die Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen an sich. Diese werden gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen und der integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES) geführt. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit. Bislang leitete die Staatsanwaltschaft Leipzig die Ermittlungen.

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Zur Begründung, führte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden an, dass der Fall eine herausgehobene Bedeutung habe. Da gegen eine große Zahl von beschuldigten Polizeibeamten und Angestellter im polizeilichen Dienst ermittelt wird, sei ein weiterer Grund für die Übernahme der Ermittlungen.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass seit Ende 2019 gegen mehrere Polizisten und Mitarbeiter der Polizei ermittelt wird. Diese sollen über mehrere Jahre Fahrräder, welche die Polizei nach Diebstählen sichergestellt hatte, verkauft haben. Über 1000 Fahrräder verschwanden so aus der Asservatenkammer der Polizei.

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Von joka

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