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Am Samstag in Schönefeld

Leipziger Polizei verhindert rechtsextremes Musikfestival

Archivfoto

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Leipzig. Die Polizei hat am Samstagabend in Leipzig laut eigener Angaben ein Festival mit mehreren rechtsextremen Bands verhindert. Wie Behörden-Sprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ.de erklärte, sollten die Konzerte in einer Halle an der Kamenzer Straße im Stadtteil Schönefeld-Ost stattfinden.

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Als die Polizeikräfte gegen 20 Uhr am Veranstaltungsort eintrafen, hatten die Konzerte noch nicht begonnen, doch etwa 70 Personen warteten auf Einlass. „Es war offensichtlich, dass die Personen überwiegend aus dem Chemnitzer Raum stammten“, so Loepki weiter. Kennzeichen der geparkten Pkw wurden registriert.

Die vier Bands des Festivals sollen unter anderem aus Brandenburg angereist sein und waren den Behörden bereits als rechtsextrem bekannt. Die Namen der Gruppen wurden am Montag nicht veröffentlicht, „auch um zu verhindern, dass noch Werbung für diese Gruppen gemacht wird“, so Loepki weiter.

Die Polizei sprach den Besuchern des Festivals Platzverweise aus, ebenso den Musikern. Alle Hallenzugänge seien anschließend gegen 23.40 Uhr mit einem Siegel verschlossen worden. „Dies erfolgte auch im Interesse des Objekteigentümers, welcher nach seinen Angaben zuvor nicht über diese Nutzungsabsicht unterrichtet war“, hieß es.

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Die Behörden begleiteten auch die Abreise von Besuchern und Bands. „Es ist uns nicht bekannt, dass es in der Folge zu Ersatzveranstaltungen gekommen ist“, so der Polizeisprecher weiter. Das Gebäude in der Kamenzer Straße ist laut Sächsischem Innenministerium bereits im November und September 2008 als Ort für rechtsextreme Konzerte genutzt worden.

Von mpu

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