Rolf Allerdissen

Leipziger Rekord-Experte strebt Vorsitz der Bundes-SPD an

Rolf Allerdissen aus Leipzig bewirbt sich als SPD-Bundesvorsitzender.

Rolf Allerdissen aus Leipzig bewirbt sich als SPD-Bundesvorsitzender.

Leipzig. Rolf Allerdissen (51) aus Leipzig will neuer Vorsitzender der Bundes-SPD werden und am 22. April auf dem Parteitag gegen SPD-Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles antreten.

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„Große Teile der Basis sind mit der organisatorischen Führung und der Ausrichtung der politischen Ziele durch die Spitze der Partei unzufrieden und möchten den ausgerufenen Erneuerungsprozess lieber heute als übermorgen sehen“, begründete er am Montag seine Kandidatur.

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Allerdissen ist Mitglied im SPD-Landesvorstand und der Arbeitsgemeinschaft Selbst aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD.

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Rekord-Experte und Wokpilot

Über die Grenzen Leipzigs hinaus ist Allerdissen als Rekordexperte bekannt, hatte in dieser Funktion auch Fernsehauftritte. Der Traum von eigenen Weltbestleistungen hat ihn außerdem immer wieder zu medienwirksamen Aktionen angetrieben. Auf seiner Facebookseite nennt Allerdissen seine Einzel-Weltrekorde als „schnellster Schlittenfahrer“ und „schnellster Wokpilot“.

In Leipzig dokumentierte er 2015 für Rekordinstitut für Deutschland (RID) den Weltrekord-Versuch der Leipziger Notenspur, mit 60 Konzerten in einer Nacht ins Guiness-Buch der Rekorde zu gelangen. Unter dem Motto "Eine Stadt rutscht zusammen – Für Menschenwürde, gegen Diskriminierung", sollten im selben Jahr außerdem Menschen aus möglichst vielen Nationen auf einer Spielplatzrutsche Gemeinschaft demonstrieren.

Mehrere Gegenkandidaten

Mit seinem politischen Vorstoß in die SPD-Spitze auf Bundesebene ist Allerdissen in guter Gesellschaft. Überraschend hatte die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange (41) ihre Kandidatur für die Nachfolge von Martin Schulz bekannt gegeben.

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Danach kündigte Udo Schmitz (59), Rechtsanwalt und Vorsitzender des SPD-Ortsverbands Stadland bei Bremerhaven, ebenfalls seine Gegenkandidatur zu Nahles an. Beim Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden will die SPD die Führungsfrage entscheiden.

Von ks / lyn

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