Familienfreundlichkeitspreis

Leipziger Wildpark-Förderverein räumt Hauptpreis ab

Verleihung des Familienfreundlichkeitspreises 2019 in der LVZ-Kuppelhalle: Gruppenfoto aller Ausgezeichneten mit Juroren, Laudatoren und Maskottchen.

Verleihung des Familienfreundlichkeitspreises 2019 in der LVZ-Kuppelhalle: Gruppenfoto aller Ausgezeichneten mit Juroren, Laudatoren und Maskottchen.

Leipzig. „Wir freuen uns riesig. Mit dem ersten Platz haben wir wirklich nicht gerechnet“, sagte Ralf Herrmann, stellvertretender Vorsitzender des Leipziger Wildpark-Fördervereins. Er nahm am Samstag in der LVZ-Kuppel den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis entgegen. Bereits zum elften Mal hat die Stadt Leipzig den Familienfreundlichkeitspreis verliehen. 65 Vorschläge mit 36 verschiedenen Projekten waren im Vorfeld eingegangen. Letztlich konnten insgesamt sechs Preisträger jubeln.

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„Familienfreundlichkeit hat viele Gesichter“

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) übergab die Preise an die von zwei Jurys ausgewählten Projekte und Personen, die sich ganz besonders engagieren. „Familienfreundlichkeit hat viele Gesichter, so wie unsere Stadt viele Gesichter in sich trägt. Dies macht die Stadt so lebens- und liebenswert und jeder kann seinen Teil dazu beitragen“, sagte er. Mit diesem Preis werde das Engagement derer gewürdigt, „die sich besonders dafür einsetzen, dass Familien gern in unserer Stadt leben“, so der OBM.

LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer, der die Gäste im Verlagshaus begrüßte, meinte, es gebe in Leipzig auch „das Bild der gehetzten Eltern, die quer durch die Stadt rasen, um ihr Kind irgendwo unterzubringen“. Deshalb bräuchte die Kommune viele Kindergärten, Schulen, Vereine und einen guten öffentlichen Nahverkehr, um bei jungen Familien anzukommen. „Darum kämpft Leipzig, und da ist der Familienfreundlichkeitspreis ein Baustein“, sagte Emendörfer.

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Bei den weiteren Geehrten handelt es sich um die Elternhilfe für krebskranke Kinder e.V. – sie belegte den zweiten Platz, der mit 1500 Euro dotiert ist. Den dritten Platz erhielt Print4Kids (1000 Euro).

Zudem gab es drei Extrapreise: Den mit ebenfalls 1000 Euro dotierten Preis für familienfreundliche Arbeitgeber durfte die TAS AG in Empfang nehmen. Und die Kinderjury konnte erstmalig 2000 Euro an ihren diesjährigen Favoriten Wolfsträne e.V. übergeben. Ein Sonderpreis wurde an Simone Schwarz von Saida International e.V. für ihr außergewöhnliches Engagement verliehen.

Mehr als 90 Preisträger seit 2009

Einer der Sponsoren ist die Leipziger Stadtholding. „Über ihr Kerngeschäft – Energie, Mobilität, Wasser – hinaus engagiert sich die Leipziger Gruppe mit ihren Unternehmen Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Wasserwerke für Lebensqualität in Leipzig“, erklärte Geschäftsführer Volkmar Müller. Familienfreundlichkeit sei dabei ein ganz wichtiger Punkt. „Leipzig war in den letzten Jahren stets eine der am schnellsten wachsenden Städte. Das liegt auch daran, dass sich Familien hier besonders wohl fühlen.“

Der Familienfreundlichkeitspreis wird bereits seit 2009 vergeben. Bisher wurden über 90 engagierte Personen und Initiativen ausgezeichnet.

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Von Sabine Kreuz

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