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Internetkriminalität

Leipziger zur Geldwäsche genutzt – Polizei warnt vor Online-Betrügern

Die Leipziger Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Auf die Schliche führte Sie ein 22-jähriger Leipziger, der Opfer der Betrüger wurde und so unfreiwillig in den Fokus der Ermittlungen geriet (Symbolfoto).

Leipzig.Die Leipziger Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Internet. Auf die Schliche führte Sie ein 22-jähriger Leipziger, der Opfer der Betrüger wurde und so unfreiwillig in den Fokus der Ermittlungen geriet.

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Die Täter nutzen persönliche Daten ihrer Opfer, um illegal erlangtes Geld zu waschen. Im Falle des 22-Jährigen wurde bei einer Direktbank ein Konto auf seinen Namen eröffnet. Am 21. September erfolgte hier ein Zahlungseingang in Höhe von 1000 Euro. Dieses Geld hätten die Betrüger nachweislich mittels Warenkreditbetrug erlangt, so die Beamten. Unmittelbar danach werde das Geld ins Ausland transferiert.

Betrüger schalten falsche Stellenanzeigen

Die Kriminellen hatten den Leipziger zuvor über eine fingierte Stellenanzeige als Tester für Internetseiten und Apps angeworben. Teilweise würden dazu auch Internetauftritte renommierter Unternehmen nachgebaut, um Seriosität vorzugaukeln. Der Leipziger meldete sich auf die falsche Stellenanzeige, übermittelte einige persönliche Daten und sollte – da derzeit angeblich kein Bewerbungsgespräch möglich sei – ein Video-Ident-Verfahren durchführen, um sich persönlich zu identifizieren.

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Dazu werden die Opfer aufgefordert, einige Apps – insbesondere von Banken – zu installieren. „Parallel haben die Betrüger meist schon selbst mit den übermittelten Daten die Eröffnung eines Bankkontos auf den Namen des Ahnungslosen angebahnt und benötigen nur noch die Legitimierung per Video-Identifizierung. Sämtlicher Schriftverkehr erfolgt dann durch die Betrüger und ausschließlich online, so dass weder die Opfer noch die Bank ahnen, was tatsächlich vor sich geht“, so die Polizei.

Leipziger Polizei ermittelt in sechs Fällen

Die Beamten warnen in diesem Zusammenhang: „Wenn Sie zu einem Video-Ident-Verfahren aufgefordert werden, sollten Sie vorsichtig sein, insbesondere auch dann, wenn der Anbieter ein persönliches Gespräch zu vermeiden versucht.“ Zudem sollte während des Verfahrens dem Mitarbeiter der Bank mitgeteilt werden, was der Beweggrund der Video-Identifizierung ist.

Die Leipziger Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang aktuell zu sechs Vorfällen

von CN

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