Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Parteitag

Leipzigs CDU mit neuem Chef

Andreas Nowak (46).

Andreas Nowak (46).

Leipzig.Andreas Nowak ist neuer Vorsitzender der CDU Leipzig. Der Landtagsabgeordnete für Leipzig-West und -Südwest wurde am Sonnabend auf einem Parteitag gewählt. Knapp 81 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten für den 46-Jährigen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Leipzigs neue CDU-Führung

Der neue Vorstand der Leipziger Union:

Vorsitzender: Andreas Nowak.

Stellvertreter: Jessica Heller, Michael Weickert, Holger Gasse.

Schatzmeister: Dietmar Link.

Schriftführerin: Sandra Bahn.

Mitgliederbeauftragter: Stephan Artmann.

Beisitzer: Stefanie Franzl, Anne Jentsch-Ulbricht, Konrad Riedel, Marcus Mündlein, Susanne Vogt, Tina Trompter, Falk Warnecke, Julian Schröder, Lucas Schopphoven.

„Die CDU ist in keinem guten Zustand. Das gilt für den Bund, aber auch für uns hier in Leipzig. Ich will mithelfen, dass sich das ändert“, sagte Nowak. „In den vergangenen Jahren haben wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Dabei sitzt der politische Gegner links der Mitte.“ In Leipzig werde „rot-grün-rote Klientelpolitik“ gemacht. Die jüngste Entscheidung, den Ring teilweise einspurig zu machen und damit neben einer Fahrradstraße eine zweite zu machen, sei an Ignoranz nicht zu überbieten. Die Autofahrer, darunter viele Pendler, Handwerker und Gewerbetreibende würden gegängelt und aus ideologischen Gründen behindert, so der Vorwurf Nowaks. Die Bürger der Mitte hätten in Leipzig keine politische Heimat mehr. „Diese Heimat müssen wir als Union wieder werden“, so der neue Vorsitzende.

Klimaschutz sei wichtig, dürfe aber nicht ideologisch betrieben werden. Nowak: „Es geht um Arbeitsplätze, um Energiekosten, um Wohlstand. Wir müssen den Klimaschutz so organisieren, dass er mit wirtschaftlicher Entwicklung vernünftig gekoppelt wird. Das ist im besten Sinne wertkonservativ statt von gestern. Und bei uns wird keiner gegängelt.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Leipziger Union wolle sich nun inhaltlich und personell neu aufstellen. Ziel sei ein Programm von Maß und Mitte für die nächste Kommunalwahl. „Wir wollen den ideologischen Unsinn beenden“, sagte Nowak. Die CDU wolle im nächsten Stadtrat wieder stärkste Fraktion werden.

Von lvz

Mehr aus Leipzig

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.