Härtefallkommission prüft Abschiebung

So geht es im Fall von Mohammad K. aus Leipzig weiter

Der Jordanier Mohammad K. bedankte sich in einem auf Twitter veröffentlichten Video für das Engagement seiner Unterstützer.

Der Jordanier Mohammad K. bedankte sich in einem auf Twitter veröffentlichten Video für das Engagement seiner Unterstützer.

Dresden/Leipzig. Zu dem Fall des von Abschiebung bedrohten Jordaniers Mohammad K. aus Leipzig liegt der Härtefallkommission ein Antrag vor. „Wir beschäftigen uns damit voraussichtlich in der Dezember-Sitzung, nachdem wir die Stellungnahmen eingeholt haben, und dann wird entschieden“, sagte Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth (CDU) am Freitag in Dresden.

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Wenn der Fall so gravierend sei, könne das Gremium sich das trotz Abschiebetermins auf den Tisch ziehen. Während der Befassung gelte ein gesetzliches Abschiebeverbot. So lange sei „der Mann auf der sicheren Seite“ und auch aus der Haft entlassen worden. Inhaltlich sei offen, ob der Antrag am Ende Erfolg habe.

Jordanier seit dieser Woche wieder zu Hause in Leipzig

Die vorgesehene Abschiebung des 26-Jährigen hatte am 13. September zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Der Mann soll sich nach deren Angaben

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in seiner Wohnung in der Südvorstadt eingeschlossen

und selbst verletzt haben.

Er war danach im Uniklinikum behandelt worden.

Gegen den Einsatz hatten zahlreiche Menschen demonstriert. Die Grünen im Landtag kritisierten das Vorgehen der Behörden scharf und verlangten eine Prüfung des Falles.

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Der nach seiner Entlassung aus der Abschiebehaft in Dresden-Friedrichstadt sichtlich gelöste Mohammad K. bedankte sich am Mittwoch in einem auf Twitter veröffentlichten Video für das Engagement in den vergangenen Tagen und zeigte, dass er inzwischen wieder zu Hause angekommen sei. Am Tag der Haftentlassung feierte er seinen 26. Geburtstag.

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Von LVZ

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