Extremismuszentrum ermittelt

Nach Autobrand: Leipziger Abgeordneter schließt Selbstentzündung aus

Das Auto des Leipziger Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann (Die Linke) ist komplett ausgebrannt.

Das Auto des Leipziger Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann (Die Linke) ist komplett ausgebrannt.

Leipzig. Im Fall des in der Nacht zum Samstag ausgebrannten Autos des Leipziger Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann (Die Linke) ermittelt nun das sächsische Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ). Das gab am Montag ein Sprecher des Landeskriminalamts bekannt. Neue Erkenntnisse lägen noch nicht vor.

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„Auto wurde sieben Tage nicht bewegt“

Pellmann geht weiterhin von einem Anschlag aus und glaubt nicht an einen technischen Defekt: „Das Auto wurde zehn Tage vor dem Feuer generalüberholt und danach sieben Tage nicht bewegt. Da ist die ganze Zeit nichts passiert.“ Derzeit stehe das Wrack noch auf einem Parkplatz in der Leipziger Arno-Nitzsche-Straße. „Ich konnte mir das Auto seit Samstag nicht mehr anschauen. Als es gebrannt hat, habe ich noch geschlafen. Die Polizei hat es dann direkt für ihre Ermittlungen abgeschleppt“, berichtet der 41-Jährige.

Ermittlungen laufen

Mittlerweile habe er zwar die Nachricht erhalten, dass die kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschlossen seien und er das Auto abholen könne, jedoch lägen noch keine konkreten Ergebnisse vor. Ob die Versicherung für den entstandenen Schaden aufkommt, sei derzeit ebenfalls unklar – ähnlich sieht es bei den beiden ebenfalls durch den Brand beschädigten Fahrzeugen aus. „Die Besitzer des einen Autos sind wahrscheinlich durch ihre Vollkasko abgesichert. Aber ein älteres Ehepaar, dessen Pkw zerstört wurde, steht nun vor großen Problemen. Die Hausgemeinschaft will unter anderem mit Fahrdiensten aushelfen und wir versuchen Geld für ein neues Auto zu sammeln.“

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Pellmann wollte zur „Unteilbar“-Demo

Bei Facebook hatte Pellmann noch am Abend einen Zeugenaufruf geschaltet.

Sein Auto war kurz nach drei Uhr morgens in der Nähe des Wahlkreisbüros in Grünau aus bisher noch ungeklärter Ursache ausgebrannt.

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Eigentlich hatte der sächsische Bundestagabgeordnete geplant, mit dem Fahrzeug zu den "Unteilbar"-Protesten nach Berlin fahren. Dort demonstrierten am Samstag mehr als 200.000 Menschen gegen den Rechtsruck in Deutschland.

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Von ANZI

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