Von Frankreich bis Polen

Neues Zukunftszentrum: Breite Unterstützung für Leipzig und Plauen

Ein so genannter Zukunftszug steht im Leipziger Hauptbahnhof. Der Zug ist Teil der Bewerbung der beiden Städte um das «Zukunftszentrums» zur Deutschen Einheit und Europäischen Transformation.

Ein so genannter Zukunftszug steht im Leipziger Hauptbahnhof. Der Zug ist Teil der Bewerbung der beiden Städte um das «Zukunftszentrums» zur Deutschen Einheit und Europäischen Transformation.

Leipzig. Mehrere europäische Städte unterstützen die gemeinsame Bewerbung von Leipzig und Plauen als Standort des „Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“. Knapp 40 Unterstützungsschreiben aus zahlreichen Ländern seien in den beiden Bewerberstädten eingegangen, teilte die Stadtverwaltung Leipzig am Donnerstag mit. Darunter seien Briefe aus Leipzigs Partnerstädten Kiew (Ukraine), Brünn (Tschechien), Krakau (Polen) und Lyon (Frankreich). Auch einige Partnerstädte Plauens hätten sich zu Wort gemeldet.

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Zudem seien aus Südafrika und Südkorea Schreiben gekommen, hieß es. Durch die breite Unterstützung der Bewerbung gewinne das Zukunftszentrum an internationaler Strahlkraft und globaler Reichweite. Gleichzeitig könne es von den programmatischen Beiträgen der Partner profitieren, die vielfältige Kooperationsmöglichkeiten in Aussicht gestellt hätten.

30. Jahrestag der friedlichen Revolution

Bereits bestehende Einrichtungen wie das Europäische Zentrum der Solidarność in Danzig oder das Historische Zentrum des Widerstands und der Deportation in Lyon könnten Partner des zu gründenden Zukunftszentrums werden, hieß es.

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Eine Expertenkommission hatte anlässlich der 30. Jahrestage der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung die Einrichtung eines „Zukunftszentrums“ in einer ostdeutschen Stadt empfohlen. Die Entscheidung über den Standort will die Bundesregierung bis Ende 2022 treffen. Der Bau soll bis 2028 entstehen. Dafür stellt der Bund 200 Millionen Euro bereit sowie für das Betreiben des Zukunftszentrums jährlich etwa 40 Millionen Euro.

Von RND/epd

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