Corona-Proteste

Polizei-Bilanz zum Demo-Samstag in Leipzig: 23 Straftaten, 1600 Beamte im Einsatz

Obwohl Stadt und Polizei konsequentes Durchgreifen angekündigt hatten, haben wieder hunderte Menschen, am 21. November 2020, unter Missachtung der Hygiene-Vorschriften gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Tausende Gegendemonstranten kritisierten den Aufzug lautstark.

Obwohl Stadt und Polizei konsequentes Durchgreifen angekündigt hatten, haben wieder hunderte Menschen, am 21. November 2020, unter Missachtung der Hygiene-Vorschriften gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Tausende Gegendemonstranten kritisierten den Aufzug lautstark.

Leipzig. Im Zusammenhang mit den Demonstrationen von Kritikern der Corona-Maßnahmen und Gegenprotesten am Samstag in Leipzig ist die Zahl der bekannten Straftaten auf insgesamt 23 gestiegen. Unter anderem werde wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Beschädigung von fünf Dienstfahrzeugen, Raub und Beleidigungen ermittelt, teilte die Polizei am Sonntag mit. In einer vorläufigen Bilanz am Samstagabend war zunächst von 18 Straftaten die Rede. Insgesamt waren 1600 Polizisten aus sechs Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.

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Corona-Demo: Wieder Ausschreitungen in Leipzig

Leipzig, 21.11.20: Die Demo gegen die Corona-Schutzverordnung musste abgesagt werden. Dennoch versammelten sich hunderte Demonstranten in der Innenstadt. Im Laufe des Tages kam es zu brenzligen Situationen - sowohl von links, als auch von rechts.

Zudem berichtete die Polizei am Sonntag von zwei weiteren Ermittlungen im Zusammenhang mit den Demonstrationen: So soll eine Personengruppe am frühen Samstagabend aus einem Wohnungsfenster heraus mit einer Schusswaffe bedroht worden sein. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde eine Softairwaffe gefunden und eine Tatverdächtige gestellt.

Des Weiteren soll in Höhe der Höfe am Brühl aus einer „unüberschaubaren Menschenmenge“ heraus mehrfach auf den Kopf einer am Boden liegenden Person getreten worden sein. Ein Polizeibeamter habe im Rahmen der Nothilfe einen Warnschuss in die Luft abgegeben, hieß es.

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Die Verdächtigen konnten flüchten. Das Opfer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Nähere Angaben machte die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Von LVZ/dpa

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