Zwei Vorträge in Leipzig

Reinhold Messner spricht über seinen Schicksalsberg Nanga Parbat

Reinhold Messner kommt am 1. Oktober nach Leipzig.

Reinhold Messner kommt am 1. Oktober nach Leipzig.

Leipzig. Bei kaum einem anderen Berg liegen Erfolg und Tragödie so nah beieinander wie beim 8125 Meter hohen Nanga Parbat im pakistanischen Karakorum. Reinhold Messner vereint dabei beide Seiten wie kein anderer. Untermalt mit nie gesehenen Bildern und Filmen spannt Messner bei seinen beiden Live-Vorträgen am 1. Oktober im Congress Center Leipzig auf der Neuen Messe den Bogen von all den Alpinisten, die am Nanga Parbat Geschichte geschrieben haben, bis hin zu seinen eigenen Nanga-Parbat-Expeditionen.

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Er berichtet von Albert Mummery, dem besten Bergsteiger seiner Zeit, der 1895 beim Übergang von der Diamir- zur Rakhiot-Seite verschwindet, vom unvergessenen und „Eispapst“ genannten Willo Welzenbach, der 1934 mit acht Männern im Schneesturm stirbt; von Hermann Buhl, der 1953 gegen den Befehl des Expeditionsleiters allein und als Erster den Gipfel erreicht – eine Sternstunde des Alpinismus.

Zur Person

Reinhold Messner wurde 1944 in Südtirol/Italien geboren. Schon als Fünfjähriger begann er mit dem Bergsteigen und hat seit 1969 mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde unternommen. Dabei gelangen ihm viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Achttausender und eine Längsdurchquerung Grönlands. Im Gegensatz zu modernen Abenteuer-Darstellern war Messner – so sieht er es – nie um Rekorde bemüht, ihm ging es um das Ausgesetztsein in möglichst unberührten Naturlandschaften und das Unterwegssein mit einem Minimum an Ausrüstung. Der Südtiroler hielt Vorträge in ganz Europa, den USA, Japan, Australien, Südamerika, drehte Dokumentarfilme und veröffentlichte Artikel in namhaften Zeitschriften. Seine zahlreichen Buchveröffentlichungen wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt.

Im Mittelpunkt aber steht seine eigene schicksalhafte Expedition von 1970, bei der sein Bruder Günther auf tragische Art sein Leben verlor. Acht Jahre später gelingt Reinhold mit dem ersten Alleingang eines Achttausenders an der Diamir-Wand die Glanzleistung seines Lebens. Nach der Hölle hat er damit auf seinem persönlichen Schicksalsberg den Himmel berührt.

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Über all dies wird der Mann, der als erster auf allen 14 Achttausendern der Erde ohne zusätzlichen Sauerstoff stand, am Sonnabend berichten.

Update: In einer früheren Version war ein falscher Termin genannt. Der Fehler wurde korrigiert.

Alle Karten der wegen Corona verschobenen Termine behalten ihre Gültigkeit und gelten jetzt für 11 bzw. 20 Uhr im Congress Center Leipzig. Weitere Infos zu bestehenden Tickets und dem Neukauf gibt es unter www.messner-live.de. Grundsätzlich gilt: Die ursprüngliche und wegen Corona im Januar abgesagte 15-Uhr-Veranstaltung ist jetzt die 11-Uhr-Veranstaltung und die abgesagte 20-Uhr-Veranstaltung bleibt die 20-Uhr-Veranstaltung.

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