Sonderzug

Brand und Körperverletzung: Ermittlungen gegen Leipziger Fußballfans nach Auswärtsfahrt

Feuer am Gleis

Feuer am Gleis

Leipzig. Hunderte Fans des Regionalligisten BSG Chemie Leipzig sind am Sonntag mit einem Sonderzug zum Saisonabschluss ihrer Mannschaft bei Energie Cottbus gefahren.

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Dabei haben wohl Anhänger an der Bahntrasse in Leipzig einen Böschungsbrand und damit eine Reihe von Zugverspätungen ausgelöst. Kurz nach der Abfahrt aus dem Leipziger Hauptbahnhof warfen sie brennende Zigaretten aus dem Fenster, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

300 Quadratmetern in Brand

Dadurch sei die Böschung auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Durch den Brand verspäteten sich laut Bundespolizei 34 Züge, es wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

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Bei der Rückkehr des Fußballsonderzuges wurde zudem am Hauptbahnhof Leipzig zunächst ein 27-Jähriger attackiert, der ein Video gedreht hatte. Vier Männer schlugen auf den Mann ein. Wenig später prügelten fünf Fußballanhänger zwei andere Männer, weil sie diese für Fans eines anderen Leipziger Fußballvereins hielten.

Ermittlungen eingeleitet

Alle drei Opfer mussten medizinisch versorgt werden. Gegen die Angreifer wird wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Von LVZ/dpa

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