Astronomisches Spektakel am Himmel

Das erwartet Leipzig bei der partiellen Sonnenfinsternis am Dienstag

Die letzte partielle Sonnenfinsternis war in Leipzig am 10. Juni 2021 zu sehen. Das Bild wurde damals um 12.10 Uhr über Borna aufgenommen.

Die letzte partielle Sonnenfinsternis war in Leipzig am 10. Juni 2021 zu sehen. Das Bild wurde damals um 12.10 Uhr über Borna aufgenommen.

Leipzig. Nach anderthalb Jahren lässt sich am Dienstag wieder eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Über ganz Mitteleuropa, Nordafrika und Teilen Asiens wird sie am Himmel sichtbar sein – jedoch nur, wenn auch das Wetter mitspielt.

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Partiell heißt, dass nur ein Teil der Sonne durch den Mond verdeckt sein wird. Das Spektakel beginnt um kurz nach 11 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Die letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland war 1999.

Der Deutsche Wetterdienst macht Leipzigern, die die partielle Sonnenfinsternis sehen möchten, ein wenig Hoffnung: Der Himmel in der Region soll in dieser Zeit wechselnd bewölkt mit Chancen auf ein wenig klaren Himmel und Sonnenschein sein. Es kann zwischendurch aber auch zu einzelnen Schauern kommen. Die Bedingungen sind also nicht optimal, aber „es lohnt sich trotzdem, ab und zu mal rauszuschauen“, sagte der Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst der LVZ.

Sonnenfinsternis über Leipzig: Der Mond knabbert an der Sonne

Peter Schilling vom Astronomischen Zentrum in Schkeuditz beschreibt, was Leipzig genau erwartet: "Der Mond knabbert um 12.05 Uhr ein Drittel von der Sonne ab". Die Sternwarte in Schkeuditz sei für Besucherinnen und Besucher geöffnet, auch ohne Voranmeldung.

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Wer sich die Sonnenfinsternis über Leipzig anschauen will, sollte dafür aber auf jeden Fall eine spezielle Schutzbrille verwenden. "Das kann sonst sehr gefährlich für die Augen werden", so Schilling. In der Sternwarte gebe es Schutzbrillen für alle Gäste. Eine normale Sonnenbrille oder mit Ruß dunkel gefärbte Gläser würden keinen ausreichenden Schutz bieten.

Wer sich nicht auf das unbeständige Wetter verlassen will, für den hat Schilling noch einen Tipp: "Irgendwo auf der Welt überträgt immer wer die Sonnenfinsternis – oft von Orten, an denen das Wetter mitspielt." Der YouTube Kanal des Planetariums in Hamburg zum Beispiel streamt die Finsternis live.

Spezielle Schutzbrillen könnten laut Schilling eigentlich beim Optiker erworben werden. Die von der LVZ kontaktierten Optiker in der Leipziger Innenstadt sowie zwei große Drogerieketten hatten jedoch keine vorrätig.

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Von rok

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