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Vertragsverlängerung

Stadt und Uni Leipzig erweitern Kooperation

Verlängerung des Kooperationsvertrages zwischen der Uni Leipzig und der Stadt Leipzig: Thomas Lenk, Beate Schücking, Burkhard Jung und Ulrich Brieler auf dem Opernbalkon.

Verlängerung des Kooperationsvertrages zwischen der Uni Leipzig und der Stadt Leipzig: Thomas Lenk, Beate Schücking, Burkhard Jung und Ulrich Brieler auf dem Opernbalkon.

Leipzig.Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Universitätsrektorin Beate Schücking haben sich am Dienstag die Oper ausgesucht, um dort die Kooperation zwischen Stadt und Uni kraft ihrer Unterschriften zu verlängern. Vielleicht diente die Ortswahl dem Zweck, einer kaum spektakulären, aber dennoch für beide Seiten enorm bedeutungsvollen Zusammenarbeit ein bisschen Glamour zu verleihen. Seit 2013 verwirklichen die zwei Verwaltungen ihre gemeinsamen Projekte auf Grundlage eines überspannenden Vertrags. Die bestehende Vereinbarung hat sich nach Einschätzung beider Seiten bewährt, läuft allerdings zum Monatsende aus. Das neue Papier erweitert nun das Zusammenwirken sogar.

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Aus guten Grund, wie Jung feststellte: „Wissenschaften in Leipzig sind nicht nur ein sozialer und kultureller, sondern auch ein eminent wirtschaftlicher Standortfaktor“, sagte er. „Sehr konkret wird die Zusammenarbeit bei den Themen Juristenfakultät, Forum Recht, Uni-Klinikum oder Matthäikirchhof.“ Auch Schücking betonte, dass „die Entwicklung von Stadt und Universität eng miteinander verknüpft“ seien. „Die Modernität, Dynamik und Vielfalt Leipzigs zieht Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende aus aller Welt an. Das Wissen dieser klugen Köpfe – durch Austausch und Zusammenarbeit nutzbar gemacht für Gesellschaft und Wirtschaft – wird zur Triebfeder für Innovationen und Wohlstand in Leipzig.“

Gemeinsame Vortragsreihen

Konkret sollen beispielsweise Baustellen im Schulwesen wie Schwänzerei, Probleme bei der Berufsorientierung und die Erziehung der Schüler zur Demokratie eine größere Rolle bereits in der Lehrerausbildung spielen. Auch will man die jeweilige Sportinfrastruktur künftig „partnerschaftlich“ nutzen. Bei der Ausgestaltung internationaler Partnerschaften möchte man sich abstimmen, ebenso bei der Standortentwicklung und der Zusammenarbeit im Rahmen der „Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland“. Zudem sind gemeinsame Vortragsreihen geplant. Die Fäden der Kooperation sollen auf Uni-Seite bei Prorektor Thomas Lenk und auf Seiten der Stadt bei Ulrich Brieler, dem Leiter des Referats Wissenspolitik, zusammenlaufen.

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Von LVZ

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