Ratsversammlung

Stadtrat will freie Kreativ- und Kulturwirtschaft unterstützen

Der Stadtrat will der Leipziger Kreativwirtschaft helfen.

Der Stadtrat will der Leipziger Kreativwirtschaft helfen.

Leipzig. Ein Club- und Musikspielstättenkataster soll künftig Angebote der freien Kultur- und Kreativwirtschaft erfassen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch auf SPD-Initiative beschlossen. Wie das funktionieren kann, dafür soll die Verwaltung bis Jahresende ein Konzept vorlegen.

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„Mit Clubsterben fängt Gentrifizierung an“

„Kreativen Szenen droht schleichende Verdrängung. Dies wird aktuell am Beispiel der Musikclubszene deutlich, betrifft aber auch die übrigen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft“, so SPD-Fraktionschef Christopher Zenker. „Die Clubkultur gehört wie Gewandhaus und Oper zu Leipzig“, ergänzte Werner Kujat (Linke). Notwendig sei auch, preiswerte Probe- und Atelierräume zu schaffen. „Mit Clubsterben fängt Gentrifizierung an. Das ist ein Warnzeichen“, so Ute Elisabeth Gabelmann (Piratenpartei).

4600 Bürger unterstützen Petition für den Erhalt von Freiräumen

4600 Menschen unterstützen die Petition "Freiräume erhalten – Clubkultur schützen". Diese wurde ebenfalls gebilligt. Gleichzeitig wird auch eine Studie über das Potenzial der Szene erstellt und um Handlungsempfehlungen ergänzt. Dabei arbeitet die Stadt mit der Industrie- und Handelskammer und der Interessengemeinschaft Leipziger Live-Musik-Spielstätten zusammen.

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Von Mathias Orbeck

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