Jury bekannt gegeben

Wo entsteht das Zukunftszentrum zur Einheit? Leipzig als Bewerber dabei

Ein so genannter Zukunftszug fährt in den Leipziger Hauptbahnhof ein. Der Zug ist Teil der Bewerbung der beiden Städte um das «Zukunftszentrums» zur Deutschen Einheit und Europäischen Transformation. Bei der Fahrt mit zahlreichen Fahrgästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft verbindet der Zug Leipzig und Plauen als Orte der Friedlichen Revolution. Solch ein Zug könnte später auch europäische Städte verbinden. Eine Expertenkommission hatte anlässlich der 30. Jahrestage der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit die Einrichtung des Zukunftszentrums in einer ostdeutschen Stadt empfohlen.

Ein so genannter Zukunftszug fährt in den Leipziger Hauptbahnhof ein. Der Zug ist Teil der Bewerbung der beiden Städte um das «Zukunftszentrums» zur Deutschen Einheit und Europäischen Transformation. Bei der Fahrt mit zahlreichen Fahrgästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft verbindet der Zug Leipzig und Plauen als Orte der Friedlichen Revolution. Solch ein Zug könnte später auch europäische Städte verbinden. Eine Expertenkommission hatte anlässlich der 30. Jahrestage der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit die Einrichtung des Zukunftszentrums in einer ostdeutschen Stadt empfohlen.

Berlin. Kurz vor Ende des Wettbewerbs um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Transformation hat der Ostbeauftragte Carsten Schneider die Jury bekannt gegeben. Dazu zählen die frühere Stasi-Beauftragte Marianne Birthler, der ehemalige Bundesminister Thomas de Maizière, Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck und die frühere FDP-Vize Cornelia Pieper. Sie sollen zusammen mit den übrigen Jurymitgliedern den Standort für das Zentrum auswählen, das bis 2028 fertig sein soll.

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Architekturwettbewerb soll folgen

Die neue Institution soll die ostdeutschen Erfahrungen mit den Umbrüchen nach der Vereinigung würdigen und Lehren daraus nutzbar machen. Seit 1. Juli und noch bis 30. September können sich Städte um den Standort bewerben. Danach reist die Jury in die Bewerberstädte und erarbeitet eine Empfehlung. Anfang 2023 soll eine Entscheidung fallen. Dann folgt ein Architekturwettbewerb.

Zusammenhalt kann gestärkt werden

„Ostdeutschland hat ein eigenes Selbstbewusstsein durch die Strukturbrüche nach der Wiedervereinigung entwickelt“, erklärte Schneider. „Die dahinter liegenden Erfahrungen müssen wir sichtbarer machen, auch um daraus für die aktuellen Krisen und Herausforderungen zu lernen.“ Das Zukunftszentrum solle persönliche Lebensgeschichten, Forschung und Kultur zueinander bringen und den Zusammenhalt stärken.

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Interesse bekundet haben unter anderen Frankfurt an der Oder in Brandenburg, das Duo Leipzig und Plauen in Sachsen, Jena in Thüringen und Halle in Sachsen-Anhalt.

Die komplette Liste der Jury lautet:

Marianne Birthler (frühere Stasi-Beauftragte)

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Katrin Budde (sachsen-anhaltische SPD-Politikerin)

Marta Doehler-Behzadi (Direktorin der Internationalen Bauausstellung Thüringen)

Raj Kollmorgen (Professor für Sozialwissenschaft an der Hochschule Zittau/Görlitz)

Basil Kerski (Leiter des Europäischen Solidarnosc-Zentrums in Danzig)

Monika Lazar (frühere sächsische Grünen-Bundestagsabgeordnete)

Astrid Lorenz (Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Leipzig)

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Steffen Mau (Professor für Makrosoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin)

Thomas de Maizière (früherer Landes- und Bundesminister)

Reimar Molitor (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V.)

Cornelia Pieper (ehemalige FDP-Generalsekretärin)

Matthias Platzeck (Brandenburgs Ex-SPD-Ministerpräsident)

Ulrike Poppe (ehemalige DDR-Oppositionelle),

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Gwendolyn Sasse (Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und Internationale Studien in Berlin)

Barbara Steiner (Direktorin Stiftung Bauhaus Dessau)

Von Von RND/dpa

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