Unglückliche Formulierung

Supermarkt im Oelßner’s Hof entfernt Tafel nach Twitter-Kritik

Der REWE-Supermarkt im Oelßner’s Hof in Leipzig will nach Kritik an einer Geschichtstafel diese gemeinsam mit dem jüdischen Begegnungszentrum ändern

Der REWE-Supermarkt im Oelßner’s Hof in Leipzig will nach Kritik an einer Geschichtstafel diese gemeinsam mit dem jüdischen Begegnungszentrum ändern

Leipzig. Im historischen Oelßner’s Hof können Besucher die Geschichte der Passage auf Informationstafeln nachlesen. Der Historie des Hofs geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Bis zum 1. Juni wurde das Jahr 1933 wurde dabei wie folgt beschrieben: „Einschränkungen für die Rauchwarenhändler und teils Auswanderung der Händler“.

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Diese Formulierung twitterte der Journalist und detektor.fm-Mitbegründer Marcus Engert am Freitagmorgen mit einem Bild der Geschichtstafel. Dabei kritisierte der Journalist die Betitelung „‘Einschränkungen‘ für die jüdischen Händler zwischen 1933 und 1945“.

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Wenige Stunden später antwortete die REWE Group zu der die Penny-Filiale gehört: „Die abgebildete Formulierung ist in der Tat sehr unglücklich.“ Als Konsequenz wurde das Schild noch am selben Tag entfernt. Der Konzern entschuldigte sich auf Twitter für die Missverständnisse und kündigte an, die Tafel gemeinsam mit dem jüdischen Begegnungszentrum zu überarbeiten.

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Seit August 2015 gibt es den Penny im Oelßner’s Hof. Nun bedauert die REWE Group, dass das Missverständnis erst jetzt wahrgenommen wurde. Pressesprecherin Kristina Schütz gegenüber LVZ.de: „Es war selbstverständlich niemals unsere Absicht, zu verletzen, geschichtliche Ereignisse zu verschweigen oder zu verharmlosen.“ In welcher Form die Überarbeitung des Schildes mit dem jüdischen Begegnungszentrum stattfinden wird und wie der neue Inhalt aussehen soll, konnte die Pressesprecherin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

dei

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