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Ab Montag

Uni Leipzig kehrt in Präsenzbetrieb zurück – unter 3G-Bedingungen

Flur im Universitätsgebäude: Ab Montag könnten sich die Gänge wieder füllen.

Flur im Universitätsgebäude: Ab Montag könnten sich die Gänge wieder füllen.

Leipzig.Die Universität Leipzig hält ab Montag wieder Lehrveranstaltungen in Präsenz ab – allerdings unter Infektionsschutzauflagen. In einer an die Studierenden verbreiteten E-Mail verweist Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales, auf die bisherige Entwicklung des Infektionsgeschehens an Hochschulen, das eine Fortführung der Präsenzveranstaltungen ermögliche.

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Die Universitätsverwaltung zitiert ferner ein Schreiben der Unfallkasse Sachsen, demzufolge „kein einziges Ausbruchsgeschehen bekannt“ sei, dass an entsprechenden „Einrichtungen zu einem Spreading-Event geführt hätte“. Der Präsenzbetrieb soll den Angaben nach unter 3G-Bedingungen fortgeführt werden, Teilnehmende müssen also eine Impfung, Genesung oder einen Negativtest vorweisen können.

FFP-2-Masken sind erwünscht

„Dieser wird wie bisher kontrolliert, kann aber gerne auch den Lehrenden und Mitstudierenden unaufgefordert vorgezeigt werden“, hieß es. Zudem sei das Tragen einer FFP-2-, mindestens aber einer medizinischen Maske, verpflichtend. Laut Universität sollen vor allem prüfungsbezogene Inhalte in Präsenzlehrveranstaltungen auch durch digitale Möglichkeiten im Selbststudium bearbeitbar sein. Immatrikulierte in sportwissenschaftlichen Studiengängen müssen sich bei sportpraktischen Veranstaltungen indes weiter auf abweichende Regelungen einstellen.

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Die jeweiligen Modulverantwortlichen würden gebeten, dies zu beachten. Die Prüfungsausschüsse beschäftigen sich ferner mit der Frage, welche Prüfungen in einem anderen Format als üblich durchgeführt werden müssten. Die Universität wies erneut auf das bestehende Impfangebot für Erst-, Zweit und Auffrischungsimpfungen hin. Termine könnten im Impfzentrum der Universitätsmedizin Leipzig im Paulinum gebucht werden.

Anfang Dezember hatte die Universität bekannt gegeben, zunächst bis zum 9. Januar auf einen Präsenzbetrieb zu verzichten, um "zur Stabilität der Verhältnisse beitragen zu können". Inzwischen ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen so weit gesunken, dass sie sich auf dem bundesweiten Niveau befindet. Zuletzt verzeichnete das Leipziger Gesundheitsamt allerdings wieder mehr Corona-Fälle, auch in Zusammenhang mit der hochansteckenden Omikron-Variante des Virus.

Von flo

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