Newsletter „Leipzig Update“

Verkehrsstress am Hauptbahnhof Leipzig - kann ein neuer Radweg helfen?

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

für viele Besucher ist das der erste Eindruck von Leipzig: Sie treten raus aus dem Hauptbahnhof, wollen in die City hinein - und stehen, ja wo eigentlich? Erstmal stehen sie meist im Dreck und vor einer Ampel, an deren aller Seiten hektische Geschäftigkeit herrscht. Hier am Verkehrsknotenpunkt der Stadt, an dieser Ampel vor der Westhalle des Bahnhofs, kommen irgendwie alle vorbei: Autofahrer, die den Ring passieren. Radfahrer, die ebenso auf dem schnellsten Weg über den Ring zum Ziel kommen wollen. Passanten, die in die Stadt möchten und solche, die in eine der vielen Straßenbahnen einsteigen wollen. Kurzum: Es ist stets trubelig, oft chaotisch und nicht selten sehr gefährlich. Und für manche purer Stress, die LVB-Fahrer zum Beispiel.

Das wäre nun nichts Neues. Neu ist jedoch, dass es nun Bestrebungen gibt, hier nochmal teilweise nachzubessern und zu entknoten. Eine Petition will nun eine Autospur durch einen Radweg auf der Fahrbahn ersetzen - das soll im Oktober im Stadtrat diskutiert werden. Ist das der richtige Weg? Was braucht es an diesem Verkehrsstresspunkt? LVZ-Reporter Mathias Orbeck hat sich mal umgehört und viele verschiedene Einschätzungen von Politik, Behörden und LVB bekommen.

„Die Ampel ist bereits zurückgesetzt. Wir brauchen eine klare Trennung von Rad- und Gehweg, um die konfliktreiche Situation zu entschärfen. Anders ist das nicht zu lösen.

Michael Jana

Leiter des städtischen Verkehrs- und Tiefbauamts

Die komplette Recherche meines Kollegen lesen Sie hier. Und schreiben Sie uns doch gern mit Ihren Vorschlägen und Einschätzungen zu diesem Verkehrsknotenpunkt. Sie erreichen uns zum Beispiel unter leserbriefe@lvz.de mit einer E-Mail.

 

Bild des Tages

Leipzig war am Freitagnachmittag nur eine von rund 270 Städten, in der vor allem junge Menschen auf die Straße gingen. Das Netzwerk „Fridays for Future“ hatte weltweit aufgerufen, beim "Globalen Klimastreik" für mehr Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Auch einen Eiffelturm aus Pappe brachten die Demonstrierenden mit auf den Wilhelm-Leuschner-Platz, um die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens einzufordern.

Leipzig war am Freitagnachmittag nur eine von rund 270 Städten, in der vor allem junge Menschen auf die Straße gingen. Das Netzwerk „Fridays for Future“ hatte weltweit aufgerufen, beim "Globalen Klimastreik" für mehr Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Auch einen Eiffelturm aus Pappe brachten die Demonstrierenden mit auf den Wilhelm-Leuschner-Platz, um die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens einzufordern.

Hier lesen Sie mehr zum Klimastreik in Leipzig.

 

Fünf Lese-Empfehlungen für Sie

Zitat des Tages

Es ist jetzt kein Scheiß, den ich erzähle: Die Leute werden krank.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) über die Arbeitsbelastung seiner Ministeriumsmitarbeiter in der Energiekrise. Nun baut er im Haus um, bildet neue Abteilungen, um die Arbeit zu verteilen.

Das wird morgen für Leipzig wichtig

  • Ein Ballabend mit schicker Garderobe, schnellen Autos und Protest vor der Tür: Leipzig wirft sich in Schale für den 27. Opernball am Sonnabend. Los geht es um 17 Uhr, dann kann man auch den ein oder anderen Promi am Roten Teppich sehen. Oder selbst darüber flanieren. Die LVZ wird in der Nacht noch in einer großen Bildergalerie auf LVZ.de die schönsten Fotos zeigen.
  • Tag der offenen Tür bei der Stadtreinigung: Die Stadtreinigung Leipzig lädt für Samstag zum Tag der offenen Tür auf das Betriebsgelände in der Geithainer Straße 60 ein. Von 11 bis 16 Uhr können Besucher und Besucherinnen beispielsweise die Fahrzeuge und Technik der Stadtreinigung begutachten, die Vorführung eines Straßenwaschwagens anschauen, die Streugutlagerhalle besichtigen sowie Puppentheater, Musik und Tanz auf der Bühne genießen.
  • Verleihung des Sächsischen Gründerinnenpreises 2022 in Leipzig: Der Gründerinnenpreis wird seit 2008 vergeben und ist eine Auszeichnung für erfolgreiche Unternehmerinnen in Sachsen.
 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag,

Ihre

Hannah Suppa

Chefredakteurin Leipziger Volkszeitung

 

Hören Sie auch

Hören Sie einmal rein in unseren Podcast „Unsere Story“: Diesmal berichtet LVZ-Gerichtsreporter Frank Döring vom Prozess im Mordfall Jesse L., den viele unserer Leserinnen und Leser seit Wochen interessiert verfolgen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Spotify Ltd., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Mehr aus Leipzig

 
 
 
 
 

Verwandte Themen

Letzte Meldungen