Auftakt im Neuen Rathaus

Vernetzungstreffen der Leipziger Ukraine-Hilfe – Kommune bittet um Registrierung der Initiativen

Das Treffen fand am Donnerstagabend im Leipziger Ratssaal und parallel auch in digitaler Form statt.

Das Treffen fand am Donnerstagabend im Leipziger Ratssaal und parallel auch in digitaler Form statt.

Leipzig. Mehr als 100 Vertreter verschiedenster Leipziger Initiativen haben am Donnerstagabend an einem ersten Vernetzungstreffen zur Ukraine-Hilfe in der Messestadt teilgenommen. Die Runde war von der Stadtverwaltung organisiert worden und sollte ein Startschuss in die gemeinsamen Bemühungen von Kommune und Zivilgesellschaft sein.

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„Wir haben in den vergangenen Tagen unglaublich viele Anfragen von Menschen bekommen, die sich engagieren und die helfen wollen“, sagte Vicki Felthaus, Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie zum Auftakt der Hybridveranstaltung im Großen Saal des Neuen Rathauses. Dabei gab es sowohl bereits konkrete Unterstützungsangebote als auch die Bitte, die Stadt Leipzig möge sich in dieser Krise engagieren.

Kommune versteht sich als Vermittlerin und Unterstützerin

Eine Koordinierungsstelle im Neuen Rathaus soll die verschiedenen Initiativen und Ideen nun bündeln, bei Problemen vermitteln und nach unbürokratischen Lösungen suchen. Dabei gehe es sowohl um die Hilfe für ankommende Geflüchtete in Leipzig, als auch um in den ukrainischen Kriegsgebieten selbst, hieß es.

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Felthaus unterstrich noch einmal, dass es bisher kaum absehbar sei, wie viele Menschen letztlich nach Leipzig kommen werden. Aber die Kommune versuche sich für alles zu wappnen und sei unter anderem aktuell auch dabei, ausreichende Kita- und Schulplätze zu organisieren.

Registrierung per Formular oder E-Mail

Damit das private Engagement von der Kommune unterstützt werden könne, bedarf es einer Registrierung bei der Verwaltung. Auf der Homepage der Stadt werde ein entsprechendes Formular zum Download bereit gestellt, hieß es am Donnerstag. Es könnten allerdings auch bereits jetzt formlose E-Mails an die Adresse ukraine@leipzig.de geschickt werden, hieß es.

Als eine exemplarische Initiative wurde am Donnerstag die Gruppe "Leipzig helps Ukraine" vorgestellt. In dieser sind inzwischen 70 Personen engagiert, die unter anderem eine Telegram-Gruppe mit 3500 Kontakten kuratiert und dort die verschiedenen häufig sehr konkreten Hilfs-Anfragen und Angebote koordiniert.

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Koordinierte Infos für Ankommende: www.leipzig.de/ukraine-hilfe

Spendenportal für Hilfsprojekte: www.leipziger-crowd.de/ukraine-hilfe

Von Matthias Puppe

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