Jährlicher Bericht

Wasserqualität: Gute Noten für Badeseen im Leipziger Umland

Die Badegewässer nahe Leipzig haben laut Europäischer Umweltagentur weiterhin eine sehr gute Wasserqualität – so auch der Cospudener See. (Archivbild)

Die Badegewässer nahe Leipzig haben laut Europäischer Umweltagentur weiterhin eine sehr gute Wasserqualität – so auch der Cospudener See. (Archivbild)

Leipzig/Dresden. Sachsens Seen haben bei einem neuerlichen Test zur Wasserqualität sehr gut abgeschnitten. Das geht aus dem jährlichen Badegewässer-Bericht der Europäischen Umweltagentur EEA hervor, den die in Kopenhagen ansässige EU-Behörde am Montag vorstellte. Untersucht werden jedes Jahr Badegewässer in Europa, darunter gut 30 Gewässer in Sachsen.

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Auch und speziell um Leipzig weisen die Badeseen sehr gute Werte auf. Im Kulkwitzer, Cospudener, Markkleeberger, Albrechtshainer, Ammelshainer und Nauhofer See liegt die Sichttiefe bei mehr als zwei Metern. Bei der Belastung mit intestinalen Enterokokken und Escherichia coli – beides Indikatoren für fäkale Verunreinigung – liegen die Werte jeweils bei höchsten 15 Einheiten pro 100 ml Wasser. Der Grenzwert beträgt 700 beziehungsweise 1800 Einheiten je 100 ml. Lediglich der Ammelshainer See kommt bei den Enterokokken auf 30 Einheiten, liegt damit aber noch weit unter dem zulässigen Höchstwert.

Derzeit lägen zudem in keinem der Gewässer Anhaltspunkte auf eine Massenentwicklung von Blaualgen vor, heißt es auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung.

„Aufgezeichnete Wasserqualität“ in fast allen deutschen Badegewässern

Damit reihen sich die sächsischen Badeseen in die Einschätzung der Umweltagentur für ganz Deutschland ein. Demnach wiesen 92,5 Prozent aller deutschen Badegewässer 2019 eine ausgezeichnete Wasserqualität auf. Mehr als 98 Prozent erfüllten die EU-Mindeststandards.

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Die Daten der EEA beziehen sich auf die Badesaison des Vorjahres - die Corona-Krise hatte deshalb keinerlei Auswirkungen auf die Werte. Die EEA empfiehlt Badefreunden deshalb, sich bei lokalen und nationalen Behörden sowie Strandbetreibern nach den aktuellsten Informationen zu möglichen Sicherheitsmaßnahmen zu erkundigen, bevor sie in diesem Sommer ins kühle Nass hüpfen.

Von dpa/CN

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