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Südvorstadt

Wegen Verstoß gegen Corona-Regeln: Zwei Beamte bei Einsatz auf der Karli verletzt

Wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung rückte die Polizei am Freitagabend zu einem Einsatz in der Südvorstadt aus.

Wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung rückte die Polizei am Freitagabend zu einem Einsatz in der Südvorstadt aus.

Leipzig.Bei einem Polizeieinsatz in einer Bar auf der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Steinstraße wurden am späten Freitagabend zwei Polizeibeamte verletzt.

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Nach Angaben der Polizei hatte das Ordnungsamt mehrere Polizeibeamte zur Unterstützung bei einer Corona-Kontrolle angefordert. In der Bar sollen sich um die 40 Menschen aufgehalten haben – während Außengastronomie in Leipzig zwar erlaubt ist, darf die Gastronomie Innenräume noch nicht wieder öffnen. Die Anwesenden sollen zudem gegen Kontaktbeschränkungen verstoßen haben.

Polizeieinsatz in der Südvorstadt: Beamter gab Warnschuss ab

Nach Auskunft der Polizei wurden die Beamten von den anwesenden Gästen angegriffen und zurückgedrängt, als sie anfingen, Personalien aufzunehmen. Mehrere Anwesende sollen außerdem versucht haben, die Bar durch ein Toilettenfenster zu verlassen. Auf der Steinstraße stießen sie auf weitere Beamte, in der Folge soll es zu Angriffen auf die Polizisten gekommen sein, bei denen ein Beamter geschlagen wurde und zu Boden ging. Erst als ein Kollege des angegriffenen Polizisten einen Warnschuss abgab, sollen die Angreifer von dem Beamten abgelassen haben und geflohen sein. Der Beamte und ein Kollege wurden laut Polizei verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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Die Polizei war mit etwa 15 bis 20 Einsatzfahrzeugen vor Ort, die Straße wurde an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Steinstraße und Richtung Kochstraße für kurze Zeit gesperrt.

Unmittelbar nach dem Einsatz wurden Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, mehrere Personen konnten festgestellt werden, deren Tatbeteiligung nun geprüft wird. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.

Von LVZ

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