Hauptbahnhof Leipzig

Strahlende Kinderaugen: Der Weihnachtsmann besucht Leipzig

Der Weihnachtsmann ist am Samstag am Leipziger Bahnhof eingetroffen.

Der Weihnachtsmann ist am Samstag am Leipziger Bahnhof eingetroffen.

Leipzig. Am Samstag um 11 Uhr war es soweit – der Weihnachtsmann kam mit der historischen Dampflok auf Gleis sechs am Leipziger Hauptbahnhof an. Zur Begrüßung spielte das Bergmannsblasorchester Aue-Bad Schlema. Große und vor allem kleine Leipzigerinnen und Leipziger empfingen den Rauschebart.

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Unter ihnen waren Benjamin (6), sein Bruder Theodor (3) und Oma Renate Simer (62). „Wir sind schon zum zweiten Mal da“, erzählte Benjamin, „das letzte Mal war Theodor noch ein Baby.“ In diesem Jahr waren die beiden besonders gut vorbereitet, denn sie hatten eine Mission: mit jeweils einer Haltekelle in der Hand wollten sie die Dampflok zum Stopp zwingen.

Renate Simer war mit ihren beiden Enkelsöhnen Theodor (links) und Benjamin (rechts) am Leipziger Hauptbahnhof, um den Weihnachtsmann zu empfangen.

Renate Simer war mit ihren beiden Enkelsöhnen Theodor (links) und Benjamin (rechts) am Leipziger Hauptbahnhof, um den Weihnachtsmann zu empfangen.

Frühe Anreise für die beste Sicht auf den Weihnachtsmann

Maria Wiedenhaupt war mit ihren vier Töchtern schon eine Stunde vor Ankunft am Gleis sechs, um einen guten Platz zu sichern. „Man muss schon zeitig hier sein“, erklärte die 31-jährige Leipzigerin. Sie war in der Vergangenheit schon drei Mal mit ihren Kindern am Bahnhof, um den Weihnachtsmann zu empfangen und kannte sich entsprechend aus.

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Gemeinsam mit ihren vier Töchtern ist Maria Wiedenhaupt schon zum dritten Mal am Leipziger Bahnhof, um den Weihnachtsmann zu sehen.

Gemeinsam mit ihren vier Töchtern ist Maria Wiedenhaupt schon zum dritten Mal am Leipziger Bahnhof, um den Weihnachtsmann zu sehen.

Drei Jahre ist das her, denn da ist der prominente Besucher zuletzt nach Leipzig gekommen. IN den vergangenen beiden Jahren machte die Corona-Pandemie ihm einen Strich durch den Besuchsplan.

Auf den letzten Metern war dann auch nochmal Geduld gefragt: „So ist das eben, wenn ein Star kommt. Da muss man geduldig sein“, erklärte eine andere Mutter ihrem Kind. „Der Weihnachtsmann kommt schließlich vom Nordpol. Der hat eine lange Reise hinter sich“, war es ein paar Schritte weiter zu hören. Viele schauten trotzdem erwartungsvoll auf die Bahngleise.

„Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“

Pünktlich um 11 Uhr traf der Nordpolexpress dann dampfend ein – der Weihnachtsmann winkte den vielen Besucherinnen und Besuchern schon aus dem Führerstand zu. „Schön, dass ihr alle hier seid“, rief er den Leuten über das Mikro zu. „Eine große Überraschung“, flunkerte der Rauschebart, „ich dachte, es kommen vielleicht zwei oder drei Kinder.“

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Damit hatte der Weihnachtsmann weit gefehlt – rechts und links der dampfenden Lok drängten sich Leute, Kinder saßen auf Schultern, Hälse wurden gereckt. Etwa eine halbe Stunde verweilte der Rauschebart im roten Gewand am Gleis, um mit den Kindern zu sprechen und das ein oder andere Weihnachtslied anzustimmen. „Heute kam der Weihnachtsmann, kam zu euch auf den Bahnhof“, sang er zum Abschied. „Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“, versprach er außerdem. „Bleibt fröhlich, bleibt gesund. Das Leben ist schön.“

Weihnachtsmann-Sprechstunde ab 16 Uhr

Danach ging es mit der Kutsche zum Weihnachtsmarkt. Dort hielt der Weihnachtsmann seine erste kleine Sprechstunde für die Kinder ab. Um 16 Uhr soll eine weitere auf der Marktbühne folgen.

Der Weihnachtsmann ist während der gesamten Dauer des Weihnachtsmarktes bis zum 23. Dezember regelmäßig anwesend. Donnerstags und freitags hält er seine Sprechstunden von 16 bis 16.45 Uhr ab.

Ankunft des Weihnachtsmanns in Leipzig im Video

Die historische Dampflok, die den Weihnachtsmann von Plagwitz zum Hauptbahnhof brachte, ist ein Hingucker und steht unter Denkmalschutz: "Dieses Jahr kommt der Weihnachtsmann wieder mit der Leipziger Dampflokomotive 52 8154." So bleibe für die Kinder ein Stück Eisenbahngeschichte erlebbar. "Da qualmt und riecht es noch richtig", schwärmt Marktamtsleiter Walter Ebert.

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Wer am Samstag nicht zum Hauptbahnhof kommen konnte, erhält im Video der LVZ auf Facebook einen Eindruck.

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Von Friederike Pick/ Roberta Knoll

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