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Drei Erstaufnahmen vor Schließung

Zeltstadt an der Neuen Messe wird abgebaut

Die im Dezember eröffnete Notunterkunft auf der Neuen Messe soll wieder geschlossen werden.

Die im Dezember eröffnete Notunterkunft auf der Neuen Messe soll wieder geschlossen werden.

Leipzig.Sachsen schließt in den nächsten Wochen weitere drei Standorte für die Erstaufnahme von Flüchtlingen. Darunter ist auch die Zeltstadt, die im Dezember auf dem Außenbereich der Leipziger Messe eröffnet wurde. Aktuell seien dort von insgesamt 1700 Plätzen nur noch 524 belegt, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Auch der Standort Neue Mensa und die Zelte an der August-Bebel-Straße in Dresden werden bis Ende Juni aufgelöst. Sie seien ohnehin eine Übergangslösung, zur dauerhaften Unterbringung von Flüchtlingen ungeeignet und derzeit nur zu einem kleinen Teil belegt, so das Ministerium. Daher werden die Einrichtungen an die ursprünglichen Nutzer – Messe Leipzig und TU Dresden – zurückgegeben.

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Das Land strukturiert die Erstaufnahmekapazitäten mit Blick auf die unklare Entwicklung des Flüchtlingszustroms um. „Von genereller Entwarnung kann noch keine Rede sein“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). Derzeit unterhält die Landesdirektion noch 37 solcher Einrichtungen mit rund 18.000 Plätzen, von denen knapp 3000 belegt sind. Nach Ministeriumsangaben kamen 2015 rund 70.000 Flüchtlinge und Asylbewerber nach Sachsen. 2016 waren es bisher 6440.

chg (mit dpa)

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