Proteste in Leipzig

Zum „Tag der Jugend“ und gegen Corona-Maßnahmen: Vier Demos am Pfingstmontag

Auf dem Leipziger Markt treffen am 30.05.2020 zwei Demonstrationen aufeinander. „Versammlung für die Freiheit“, welche die Corona-Beschränkungen kritisiert und „Solidarität statt rechter Hetze“, die kurzerhand zur angemeldeten Demonstration „Kein Platz für Verschwörungstheoretiker“ dazu stößt.

Auf dem Leipziger Markt treffen am 30.05.2020 zwei Demonstrationen aufeinander. „Versammlung für die Freiheit“, welche die Corona-Beschränkungen kritisiert und „Solidarität statt rechter Hetze“, die kurzerhand zur angemeldeten Demonstration „Kein Platz für Verschwörungstheoretiker“ dazu stößt.

Leipzig. Mit neun angemeldeten Demonstrationen ist das diesjährige Pfingstwochenende in Leipzig geprägt von Protesten. Auch am Montag finden laut Ordnungsamt zwei Aufzüge und zwei Versammlungen statt.

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Unter dem Motto „Tag der Jugend – Fight for your future“ treffen sich um 18 Uhr am Bayrischen Platz Demonstranten, um über die Arthur-Hoffmann- und Kurt-Eisner-Straße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße zu ziehen. Der Aufzug mit rund 100 Personen soll gegen 21 Uhr beendet sein.

Zwei Kundgebungen und zwei Aufzüge am Montag

Gleich an zwei Orten finden Versammlungen gemäß der Parole „Gegen Verschwörungstheorien und Fake News“ statt: In der Zeit von 17 bis 18 Uhr treffen sich Teilnehmer laut Stadt sowohl am Markt als auch am Nikolaikirchhof.

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Im Stadtteil Engelsdorf werden ab 19.30 Uhr etwa 200 Demoteilnehmer erwartet. Sie wollen den Angaben nach bis 21 Uhr unter dem Motto „Gegen Verlängerung der überzogenen Maßnahmen zur sogenannten Corona-Pandemie“ durch die Arthur-Winkler-, Turmalin-, Topas- und Hans-Weigel-Straße ziehen.

Verschiedene Welten: Gegen rechte Hetze, gegen die „Corona-Diktatur“

Auch am Samstag und Sonntag waren in Leipzig Demonstranten unterwegs. Laut Ordnungsamt waren je drei Kundgebungen und Aufzüge angemeldet. Auf dem Markt in der Innenstadt prallten an Pfingstsamstag verschiedenen Welten aufeinander. Bis zu 400 Teilnehmer waren zuvor durch den Süden der Stadt gezogen, ihr Anliegen "Solidarität statt rechter Hetze" trugen sie bis ins Leipziger Zentrum.

Dort waren andererseits etwa 200 Menschen zur „Versammlung für die Freiheit“ zusammengekommen, um gegen die von ihnen benannte „Corona-Diktatur“ aufzubegehren – ohne Mundschutz.

Von jhz/fbu

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