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Engagement

Im Roßweiner Bürgerhaushalt warten 20.000 Euro für gute Ideen

Aus dem Bürgerhaushalt sollen Projekte für das Gemeinwohl entwachsen. (Symbolfoto).

Aus dem Bürgerhaushalt sollen Projekte für das Gemeinwohl entwachsen. (Symbolfoto).

Rosswein. Die Roßweiner sollen noch ein bisschen mehr aus sich herausgehen und sich an der Gestaltung ihrer Stadt beteiligen. Deshalb hat der Stadtrat ein neues Projekt auf den Weg gebracht. Es nennt sich Bürgerhaushalt und in diesem wird Geld zur Verfügung gestellt. Um das können sich Bürger aus Roßwein bewerben – mit frischen Ideen, wie man das Lebens- und Wohnumfeld der Heimatstadt verbessern könnte. Auch für die Gemeinden Niederstriegis und Gleisberg wird es einen solchen Topf geben.

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Jeweils 20.000 Euro könnten in 2019 und 2020 für Projekte in Roßwein und den Ortsteilen abgerufen werden. Dabei entfallen jeweils 5.000 Euro auf den Wirkungsbereich der Ortschaftsräte in Gleisberg und Niederstriegis. Bürgermeister Veit Lindner (parteilos), der die Idee eines Bürgerhaushaltes in Freiberg und Hoyerswerda entdeckt und für nachahmenswert befunden hat, sieht darin ein Instrument, noch mehr Engagement unter den Roßweinern zu fördern. Vielleicht findet auch der eine oder andere noch den Weg in den Zukunftsworkshop der Stadt.

Jeder kann Ideen einreichen

Prinzipiell kann jeder Ideen einreichen – Privatpersonen, Vereine oder Initiativen. Entscheidend ist, dass der Vorschlag dem Gemeinwohl zugute kommt. Sei es die Bank ist, die an einer bestimmten Stelle fehlt, der Spielplatz, der eine Aufhübschung benötigt oder eine kulturelle Veranstaltung. Nach der Einreichung – dafür gibt es eine Frist, die am 15. Juni endet – werden die Vorschläge von der Verwaltung auf Machbarkeit geprüft und anschließend von den Ortschaftsräten oder vom Technischen Ausschuss bewertet. In einer öffentlichen Stadtratsitzung noch vor der Sommerpause wird dann anhand einer Favoritenliste abschließend über die Projekte befunden.

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Übrigens: Mindestens 20 Unterstützungsunterschriften (mit Name und Adresse) muss der Antragsteller für seine Idee mitbringen, damit deutlich wird, dass es sich tatsächlich um ein Projekt handelt, das mehr Menschen als ihn selbst umtreibt. „Je mehr Unterstützer, umso besser“, so Veit Lindner, der sich durchaus bis zu fünf Vorschläge sowohl aus der Stadtbevölkerung als auch aus den Ortsteilen erhofft.

So geht’s:

Projektkonzepte, Vorschläge und Ideen für das Jahr 2019 können ab 1. Mai 2019 bis zum 15. Juni.2019 wie folgt eingereicht werden: per E-Mail an buergerhaushalt@rosswein.de oder per Musterantrag schriftlich an die Stadtverwaltung Roßwein

Von Manuela Engelmann-Bunk

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