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Brandschutz im Mittelalter

Was tun bei Feuer auf Burg Mildenstein?

Wie vor hunderten von Jahren Brände gelöscht wurden, ist bei einer Sonderführung auf Burg Mildenstein zu erfahren.

Wie vor hunderten von Jahren Brände gelöscht wurden, ist bei einer Sonderführung auf Burg Mildenstein zu erfahren.

Leisnig. Wenn es auf eier Ritterburg gebrannt hat, dann war gut Rat teuer. Denn die Burg war nicht nur für einen Belagerungsfall sicher vorm Eindringen von außen. Unter anderem diese Abschottung machte es auch schwierig, im Falle eines Feuers zu reagieren. Löschwasser herbei zu schaffen war im Grunde nur den Burgbrunnen möglich. Und das dauerte, aus mehr als 60 Metern Tiefe den Wasserbottich nach oben zu befördern. Und da war dann auch nur einer...

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Brandvorbeugung überlebenswichtig

Jedoch wurde auf der Burg, zum Beispiel in den Küchen, mit offenem Feuer gekocht. Die Brandvorbeugung spielte also eine überlebenswichtige Rolle. Wie im Mittelalter mit dem Thema Brandschutz umgegangen wurde auf der Burg, aber auch in einer Stadt wie Leisnig, das ist am Sonntag während einer Sonderführung zu erfahren. Dazu lädt die freiberufliche Museumspädagogin Almut Zimmermann ein.

Bekannt für ihre sehr unterhaltsamen Erläuterungen zu verschiedensten Themen des alltäglichen Lebens vor hunderten von Jahren hat sie sich jetzt dem Thema Brände und deren Bekämpfung gewidmet. Im Zentrum ihrer Sonderführung steht die Sonderausstellung in der Kaplanstube der Burg Mildenstein, die Almut Zimmermann selbst kuratierte.

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Museumspädagogin erzählt anschaulich

Zur Ausstellung „Retten. Löschen. Bergen. Schützen.“ über die Geschichte der Feuerwehr in Leisnig wird für Sonntag auf die Burg Mildenstein eingeladen. Almut Zimmermann führt ab 14 Uhr durch die Geschichte der Brandbekämpfung Leisnigs und der Burg Mildenstein. Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Leisniger Geschichts- und Heimatverein.

Anmeldung telefonisch unter 034321/62 560 oder mildenstein@schloesserland-sachsen.de

Von Steffi Robak

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