Zooleben

Aus- und Zuzüge im Tiergarten Delitzsch laufen

Die Gruppe der Kängurus ist gewachsen.

Die Gruppe der Kängurus ist gewachsen.

Delitzsch. Willkommen und Abschied heißt es derzeit wieder im Tiergarten Delitzsch. So sind ein paar Tiere ausgezogen, dafür gab es Zuwachs an anderen Stellen.

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Die erst im vergangenen Jahr eröffnete große Voliere zur einheimischen Vogelwelt ist um drei Vögel ärmer geworden. Zwei männliche Kronenkiebitze leben nun in Karlsruhe, ein weiblicher Austernfischer hat im Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna einen Platz in der dortigen Flamingowelt bekommen. "Karlsruhe hatte schon länger nach einem männlichen Kronenkiebitz gesucht und daher freuen wir uns sehr, dass wir unseren Beitrag zum Arterhalt leisten konnten", berichtet Tiergartenleiterin Elisabeth Wiegand. Beide Tiere haben als ursprünglich in Afrika beheimatete Vögel thematisch nicht in die Delitzscher Anlage gepasst. Zukünftig werden noch verschiedene Umgruppierungen in der einheimischen Vogelwelt erfolgen. Die Voliere "Einheimische Vogelwelt" bleibt jedoch aufgrund der Aufzucht von Jungen noch ein paar Wochen geschlossen. Der Rebhuhn-Nachwuchs wird voraussichtlich im Juli ausgewildert. Dies geschieht über eine Projektstation, in der die Tiere erst in Auswilderungsvolieren und dann in die freie Wildbahn entlassen werden.

Känguru-Zuwachs

Zuwachs aus Leipzig gab es bei den Kängurus im Delitzscher Tiergarten. Vor kurzem kamen zwei Känguru-Damen aus der Messestadt, eine der Damen brachte zudem ein männliches Jungtier mit sich. Eines der Delitzscher Nachkommen ist ebenfalls männlich und hört auf den schönen Namen "Hope", den Namen hat ihm Pate Marian Wendt verpasst. Nordsachsens Bundestagsabgeordneter Marian Wendt (CDU) hatte Ende April die Tierpatenschaft übernommen, um die Einrichtung in der coronabedingt von Besucherausfällen geprägten Zeit zu unterstützen. Nach seinem Aufruf zur Namensgebung kamen viele Vorschläge zusammen. Der Name "Hope" ist sprachlich in Anlehnung an die australische Heimat und als Hoffnungsausdruck in dieser schwierigen Zeit gedacht.

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Von Christine Jacob

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