Initiative „Kindersprint“

Bewegung sorgt an Delitzscher Grundschule für gute Laune

Die Bewegungsinitiative „Kindersprint“ besucht die Grundschule am Rosenweg: Im Mittelpunkt steht dabei ein computergestützter Laufparcours, der zu mehr Freude an der Bewegung animieren soll.

Die Bewegungsinitiative „Kindersprint“ besucht die Grundschule am Rosenweg: Im Mittelpunkt steht dabei ein computergestützter Laufparcours, der zu mehr Freude an der Bewegung animieren soll.

Delitzsch. „Es ist einmal etwas anderes“, sagt Kerstin Krüger von der Delitzscher Grundschule am Rosenweg, und den Schülern mache es zudem jede Menge Spaß. „Wir sind ganz dankbar, so etwas schon über mehrere Jahre bei uns anbieten zu können.“ Bei einem Teil der Kinder könne schon früh festgestellt werden, dass sie in ihren Bewegungen motorisch eingeschränkter sind als andere, sagt Krüger. Die Initiative „Kindersprint“ soll sie daher motivieren, auch in der Freizeit regelmäßig Sport zu treiben. Die Stadt Delitzsch und Oberbürgermeister Manfred Wilde (parteilos) haben die Schirmherrschaft übernommen.

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Verbesserung nach wenigen Wiederholungsläufen

Dass es nicht das erste Mal ist, dass sich die Grundschule am Rosenweg an dem Projekt beteiligt, erfährt Marcel Schubert gleich zu Beginn. Als der Übungsleiter fragt, wer alles schon einmal am Kindersprint teilgenommen hat, hebt der Großteil der Kinder aus der Klasse 2b die Hand. Und Schülerin Lotta erklärt auch noch einmal, was zu tun ist: „Wenn die Ampel Grün zeigt, sprinten wir bis zum letzten Kegel und dann im Slalom wieder zurück.“

Kindersprint Delitzsch

Die Bewegungsinitiative „Kindersprint“ besucht unter der Schirmherrschaft der Stadt Delitzsch mit Herrn Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde erneut die Grundschulen aus Delitzsch. Im Mittelpunkt steht dabei ein computergestützter Laufparcours.

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Die Kinder werden dadurch spielerisch an die Herausforderungen eines sportlichen Wettbewerbs herangeführt, erklärt Übungsleiterin Sarah Elschner. Unter den Anfeuerungsrufen der Klassenkameraden soll jeder Schüler zu Höchstleistungen animiert werden. Dabei sind Sprintvermögen, Konzentration, Beweglichkeit und Koordination gefragt. Eine nach dem Zufallsprinzip gesteuerte Ampel gibt die Laufrichtung für die gut 16 Meter lange Strecke vor. Zwei Lichtschranken messen, wie schnell sich die Kinder durch den Laufparcours bewegen. Zeiten zwischen fünf und fünfeinhalb Sekunden seien bereits „sehr ordentlich“, sagt Elschner. „Die Kinder verbessen ihre Laufzeiten meist schon nach wenigen Wiederholungen.“

Weitere Stationen in Rackwitz und Löbnitz

Alle 380 Kinder der Grundschule am Rosenweg, die aktuell in den 15 regulären und zwei Klassen für Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche lernen, nehmen an dem Projekttag teil, sagt Krüger.

Noch über die gesamte Woche werden Sarah Elschner und Marcel Schubert an den Grundschulen in Delitzsch, Rackwitz und Löbnitz unterwegs sein. Der große Endspurt, an dem alle Kinder noch einmal teilnehmen können, findet dann im Delitzscher Autohaus Gülden, Dr.-Helmut-Schreyer-Straße 4, am Samstag ab 10 Uhr statt.

Von Mathias Schönknecht

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